1. FC Köln

Regensburg – Köln: Ackern bis zum Schluss

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Sowohl Jahn Regensburg als auch der 1. FC Köln sind mit ihrem bisherigen Abschneiden in der 2. Bundesliga absolut einverstanden. Am Freitagabend (18.30 Uhr) stehen sich beide Klubs gegenüber. Zweimal trafen sie erst aufeinander, zweimal waren späte Tore spielentscheidend.

Ein bisschen weniger Unentschieden dürfte sich Jahn Regensburg mit Sicherheit noch wünschen. Seit starken zehn Spielen sind die Rothosen bereits ohne Niederlage – sechsmal teilte man sich am Ende aber mit der konkurrierenden Mannschaft die Punkte. Im Umfeld herrscht jedoch vollkommene Zufriedenheit. Das verflixte zweite Jahr wird mit dem aktuellen Tabellenplatz zehn ohne Makel gemeistert.

FC-Feeling für Nandzik

Mit dem 1. FC Köln wartet am Freitagabend eine schwere Hürde auf den Jahn. „Es wird eine geile Stimmung herrschen am Freitag – beide Fanlager sind positiv verrückt und werden hinter ihrer Mannschaft stehen“, erklärte Alexander Nandzik am Rande der Trainingsvorbereitung. Für den Linksverteidiger ist die Partie gegen die Geißböcke etwas Besonderes, schließlich durchlief er beim FC sämtliche Jugendstationen: „Ich bin in Köln groß geworden und dort fußballerisch ausgebildet worden, daher freue ich mich auf das Spiel.“

Drei Jahn-Ausfälle

Sebastian Nachreiner (Reha nach Kreuzbandriss), Jonas Föhrenbach (Außenbandanriss) und Julian Derstroff (Muskelfaserriss) müssen für das Flutlichtspiel passen. Wieder eine Option für Jahn-Trainer Achim Beierlorzer könnte hingegen Dominic Volkmer sein, der in die Einheiten mit der Mannschaft zurückkehrte. Nandzik ist heißt auf das Spiel gegen seinen Jugendklub: „Auch wenn wir der klare Außenseiter sind, haben wir eine Chance und werden alles in die Waagschale werfen.“

Immer späte Siegtreffer

Zweimal standen sich beide Klubs in der 2. Bundesliga gegenüber. 2012/13 entschieden die Kölner beide Duelle knapp für sich. Zuhause war es Daniel Royer, der in der 87. Minute das 2:1 bescherte, auswärts lag der FC gar bis zur 87. Minute mit 0:2 in Rückstand, drehte das Spiel dank des entscheidenden Treffers in der Nachspielzeit von Sascha Bigalke zu einem 3:2-Erfolg.

FC im Stile eines Aufsteigers

Nach kurzem Durchhänger präsentierte sich Köln in den vergangenen Spielen wieder wie ein Aufstiegsfavorit. Mit drei Siegen in Folge bei 15:1 Toren untermauerte das Team von Trainer Markus Anfang seine Titelambitionen. „Man neigt nach guten Ergebnissen dazu, sich in die Komfortzone zu begeben und zu denken, das läuft jetzt“, fand Anfang vor dem Spiel mahnende Worte. Er habe seine Jungs jedoch auf diese Gefahr hingewiesen.

Schaub und Höger fehlen

Nicht im Aufgebot notiert sein werden zwei FC-Stammakteure. Louis Schaub (Adduktoren) und Marco Höger, der Schmerzen an seiner Narbe verspürt, fehlen dem FC. Vor allem der Ausfall von Schaub wiegt schwer, verrichtete der Österreicher mit neun Torvorlagen doch bisher einen ausgezeichneten Job. Anthony Modeste wird weiterhin fehlen, der Franzose wartet auf die von der FIFA ausstehende Spielerlaubnis.

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