Bundesliga

Reck erklärt Pavlenkas Formloch: „Automatismen fehlen“

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Jiri Pavlenka hat zuletzt beim 2:2 von Werder Bremen gegen den SC Freiburg zweimal gepatzt und damit den bislang schwachen Eindruck in dieser Saison bestätigt. Ex-Profi Oliver Reck hat dafür eine Erklärung.

Jiri Pavlenka war in den ersten beiden Jahren bei Werder Bremen immer ein starker Rückhalt und rettete viele und wichtige Punkte. Diese Momente fehlen dem Tschechen in dieser Spielzeit bislang komplett, stattdessen kosteten seine Patzer schon einige Zähler. So heißt es aktuell Mittelmaß statt Tuchfühlung auf die Europa-League-Plätze.

Pavlenka fehlen die Automatismen mit den Vorderleuten

Oliver Reck fand dabei gegenüber Bild Erklärungen für die Unsicherheiten von Pavlenka: „Die Abwehrreihe wurde immer wieder verändert und kann deshalb gar nicht eingespielt sein. Das merkt man auch am Torwart.“ Durch das große Verletzungspech fielen Leistungsträger, die inzwischen peu a peu zurückkehren, wochenlang aus.

Reck nimmt auch den Klub in die Pflicht

Reck erklärte: „Jiri zeigt nicht die Leistung der Vorjahre, weil die Automatismen fehlen.“ Der ehemalige Profi, von 1985 bis 1998 selbst für Werder aktiv, glaubt aber an Pavlenka: „Er wird da rauskommen. Er hat schon so oft bewiesen, dass er ein guter Keeper ist.“ Reck nahm die Verantwortlichen in die Pflicht: „Der Verein muss ihm jetzt zu 100 Prozent Rückendeckung geben.“ Trainer Florian Kohfeldt stärkte seinen Schlulssmann bereits, indem er den Ausgleichstreffer zum 1:1 gegen den SC Freiburg auf seine Kappe nahm. Pavlenka wollte zu riskant von hinten rausspielen und wurde von Nils Petersen entscheidend gestört. Doch das riskante Spiel der Bremer sei eben so angelegt und „einmal im Jahr“, wie Kohfeldt sagte, gehe es dann auch mal schief.

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