Bundesliga

Rebic sieht noch Luft nach oben: „Bin nicht bei 100 Prozent“

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Ante Rebic ist bei Eintracht Frankfurt unumstrittener Leistungsträger und spätestens seit vergangenen Mai auch Topstar. Obwohl sich der Kroate schon in sehr guter Form befindet, siehen er selbst und sein Trainer Adi Hütter noch Luft nach oben.

Salif Sane und Benjamin Stambouli konnten aus nächster Nähe beobachten, welche Wucht und Dynamik in Ante Rebic steckt, wenn er Platz hat oder sich in Zweikämpfen durchsetzen muss. Bei der 0:3-Niederlage des FC Schalke 04 bei Eintracht Frankfurt wurde Sane beim Stand von 0:1 von Rebic fair und anscheinend mühelos weggedrängt, der Ball klatschte an den Innenpfosten. Kurze Zeit später ging Stambouli in den Zweikampf, doch der Kroate schob seinen Körper dazwischen und setzte Filip Kostic ein, der das 2:0 aus Sicht der Eintracht vorbereiten konnte.

Rebic sieht noch Luft nach oben

Es klingt wie eine Drohung an die Konkurrenz, wenn Rebic nun im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau ankündigt: „Ich bin nicht zu 100 Prozent fit, das ist ein Unterschied zur vergangenen Saison. Ich denke, ich werde erst ab Januar ganz der Alte sein.“ Dabei gelangen dem Vize-Weltmeister in acht Bundesligapartien bereits fünf Tore und zwei Vorlagen. Er fühle sich dennoch nicht auf dem „Maximallevel.“

Noch kein Europa-League-Scorerpunkt

Adi Hütter baue in „Schritt für Schritt“ auf und setze ihn vor allem in der Europa League – wo er an noch keinem Treffer beteiligt war – dosiert ein: „Ich war zum Beispiel gegen Lazio Rom auf der Bank, ich habe auf Zypern gegen Limassol zunächst nicht gespielt.“ Die so erfolgreich gestaltete Begegnung gegen Schalke war die erste, die der 25-Jährige komplett bestritt: „Ich bin immer noch im Aufbau. Aber es wird immer besser.“

Hütter sieht Rebic bei 85 Prozent

Sein Trainer bestätigte diese Sicht der Dinge auf der Pressekonferenz vor dem Duell in der Europa League gegen Olympique Marseille: „Er kann noch gar nicht bei 100 Prozent sein“. Der Österreicher nannte die Gründe dafür: „Er kam erst später aus dem Urlaub zurück und im Supercup-Spiel gegen den FC Bayern München (0:5) wurde er vielleicht zu früh eingewechselt.“ Rebic habe dem Trainer erzählt, dass er sich aktuell bei „85 Prozent“ sehe: „Er braucht diese Power und diesen Punch. Ante lebt von der Physis. Wir müssen ihn dorthin bringen, dass er wieder bei 100 Prozent ist.“

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