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Real in der Krise: Übernimmt Guti auf dem Trainerstuhl?

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Real Madrid befindet sich weiter in der Krise. Die Königlichen verloren am Samstag vor heimischem Publikum mit 1:2 gegen UD Levante. Es war bereits die dritte Niederlage in Serie und insgesamt das fünfte sieglose Spiel in Folge. Die Luft für Trainer Julen Lopetegui wird immer dünner. Ein potenzieller Nachfolger soll Ex-Mittelfeldspieler Guti sein.

Das berichtet die spanische Sportzeitung AS am Sonntag. Demnach werde Lopetegui zwar vorerst im Amt bleiben und im Clasico beim FC Barcelona am kommenden Sonntag um seinen Job kämpfen dürfen. Dennoch habe er schon jetzt das Vertrauen der Klub-Bosse verloren. In Guti sehen diese dem Bericht zufolge einen idealen Ersatz, weil er die gleichen Eigenschaften wie Zinedine Zidane besitze. Der ehemalige französische Weltklassespieler hatte die Madrilenen im Sommer nach drei Champions-League-Titeln in Serie verlassen.

Seit Sommer Co-Trainer bei Besiktas

Wie Zidane kennt Guti die Verhältnisse bei Real in und auswendig. Als Aktiver verbrachte er 14 Jahre beim Hauptstadtklub. Nach dem Karriereende arbeitete er zwischen 2013 und Sommer diesen Jahres in der Nachwuchsabteilung. Seit Beginn der Saison ist er Co-Trainer von Senol Günes bei Besiktas. Für ihn spreche vor allem sein gutes Standing bei den Fans und sein Verhältnis mit einigen wichtigen Spielern in der Kabine. Große Erfahrung auf Profi-Niveau hatte auch Zidane nicht, als er den Chef-Posten von Rafael Benitez übernahm. Für den 41-jährigen Guti wäre es eine Mammut-Aufgabe: Die Königlichen könnten abhängig von den Resultaten am Sonntag bis auf Rang neun abrutschen. Bei einer Niederlage im Clasico wären es bereits sieben Punkte Rückstand auf den Erzrivalen.

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