Europa League

Reaktionen zum Sieg von Schalke – Mainz spielt Remis

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München – Am Donnerstagabend waren der FC Schalke 04 und der FSV Mainz 05 in der Europa-League im Einsatz. Die beiden Partien im Überblick:

Schalke schlägt Krasnodar

Im ersten Spiel des Abends mit deutscher Beteiligung gewann Schalke 04 beim russischen Verein FK Krasnodar mit 1:0. Den Siegtreffer erzielte Yevhen Konoplyanka nach Vorarbeit von Matija Nastasic (11.)

Die Reaktionen mit Bezug auf s04.de:

Markus Weinzierl:

Wir freuen uns sehr über den Sieg und die drei Punkte. Das war ein wichtiger Schritt in Richtung K.o-Phase. Wir haben in der Anfangsphase sehr gut gespielt und sind verdient in Führung gegangen. In dieser Phase hätten wir sogar früher das 1:0 schießen können. Das Ergebnis haben wir als Mannschaft dann gut verteidigt. Die Jungs haben alles gegeben. Krasnodar hat eine gute Mannschaft mit viel Potenzial und hat uns alles abverlangt. Der Gegner hat im zweiten Durchgang alles nach vorne geworfen und wollte unbedingt den Ausgleich erzielen. Wir hatten nach dem Seitenwechsel Mühe, unser Spiel durchzudrücken. Wir haben in den Zweikämpfen aber gut dagegengehalten. In der Umschaltbewegung waren wir in Ansätzen auch gefährlich. Ich denke, wenn man die 90 Minuten betrachtet, geht der Sieg in Ordnung. Wir sind sehr froh, dass wir die Gruppe jetzt mit neun Punkten anführen. Die Gegner sind alle stark. Deswegen sind wir mit dem bislang Erreichten sehr zufrieden und auch ein wenig stolz darauf.

Yevhen Konoplyanka:

Ich bin sehr glücklich über den Sieg. Dass ich heute mein erstes Tor erzielt habe, ist natürlich umso schöner. Aber mein Treffer steht selbstverständlich an zweiter Stelle. Die Hauptsache ist, dass wir drei Punkte geholt haben. Das war der stärkste Gegner in unserer Gruppe. Wir wussten, dass wir mit einem Dreier einen ganz großen Schritt machen können. Dementsprechend glücklich sind wir über diesen Erfolg und über die Tabellenführung in der Gruppe. Das gibt uns Selbstvertrauen für die anstehende Aufgabe gegen Mainz.

Benedikt Höwedes:

Es war das erwartet schwierige Spiel. Am Ende haben wir diesen dreckigen Sieg über die Runden gebracht. Deswegen fliegen wir wieder zufrieden nach Hause. Wir wollten nicht passiv sein, aber auf gefährliche Konter lauern. Wir wussten, dass Krasnodar bei schnellen Kontern anfällig ist. Die Gelegenheiten haben wir im zweiten Durchgang aber nicht mehr gut zu Ende gespielt, weil wir in den Räumen nicht so aktiv waren und es einfach nicht gut ausgespielt haben. In der Anfangsphase sind wir sehr stark aufgetreten und haben ein super Tor geschossen. In dieser Phase hätten wir auch noch höher führen können. Letztlich haben wir 1:0 gewonnen, führen die Tabelle an und sind zufrieden. Im nächsten Heimspiel gegen Krasnodar wollen wir dann den Einzug in die K.o.-Phase perfekt machen. Jetzt müssen wir aber erstmal in der Bundesliga gegen Mainz erfolgreich auftreten.

Dennis Aogo:

Es war ein wichtiges Spiel. Beide Mannschaften sind mit sechs Punkten gestartet. Unser Ziel war, mindestens einen Punkt mitzunehmen. Am Ende sind es drei geworden. Aufgrund der zweiten Halbzeit war der Sieg sicherlich ein wenig glücklich. Wir haben es nicht mehr geschafft, Krasnodar früh zu stören und haben im Zentrum keinen richtigen Zugriff mehr bekommen. Aber unterm Strich haben wir uns den Sieg erarbeitet. Wir nehmen das 1:0 sehr gerne mit.

Christian Heidel:

Wenn man 1:0 führt, bleibt es bis zum Abpfiff brenzlig. Krasnodar hatte seine größte Möglichkeit in der letzten Minute. Da ging der Puls noch mal in die Höhe. Ich bin froh, dass wir mit drei Punkten nach Hause fliegen. Ich denke, der Sieg war insgesamt nicht unverdient. Die Jungs haben es in der ersten Halbzeit richtig gut gemacht. Sie haben sehr stark gegen den Ball verteidigt. Krasnodar kam überhaupt nicht vor unser Tor. In der zweiten Hälfte sind wir ein wenig unter Druck geraten. Insgesamt hat die Mannschaft es aber gut gemacht. Mit neun Punkten haben wir jetzt ein kleines Polster geschaffen. Jetzt gilt es im Rückspiel gegen Krasnodar den Sack zuzumachen.

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Mainz nur Unentschieden gegen Anderlecht

Weniger erfolgreich war der FSV Mainz 05. Die Rheinhessen gingen zuhause gegen den RSC Anderlecht früh in Führung, Yunus Malli verwandelte einen Foulelfmeter (10.). Allerdings reichte das Tor nicht zum Sieg, Onisiwo traf nur den Pfosten (22.), Teodorczyk gliche für die Gäste noch aus (65.).

Reaktion:

FSV-Trainer Martin Schmidt mit Bezug auf mainz05.de:

Wir wollten heute ein echtes Heimspiel aus dem Auftritt gegen Anderlecht machen und furios starten. Das ist uns zunächst sehr gut gelungen, denn wir hatten viele gute Spielzüge und haben Druck aufgebaut. Mit der ersten halben Stunde war ich daher sehr zufrieden, auch wenn wir zwei Chancen zugelassen haben. Zur Pause war die Führung somit vielleicht etwas schmeichelhaft da Jonas Lössl uns zweimal im Spiel gehalten hat. Dennoch waren die Zweikampf- und Laufwerte klar auf unserer Seite. Zwischen der 60. Und 75. Minute haben wir etwas nachgelassen und mussten Suat Serdar aus Sicherheitsgründen rausnehmen. Er hatte Probleme mit dem Oberschenkel. Der Fehler beim Gegentor darf so dennoch nicht passieren, das war sehr ärgerlich. Danach haben wir das Spiel nochmal in die Hand genommen und wollten unbedingt gewinnen. Unter dem Strich ist das Ergebnis gerecht auch wenn wir mehr Ballbesitz hatten. Letztendlich zählt die Effizienz. Wir sind aber weiter ungeschlagen in der Europa League und wollen uns die zwei verlorenen Punkte in zwei Wochen auswärts in Anderlecht zurückholen.

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