Borussia Dortmund

Rauball will Klopp-Ära nicht mehr nachhängen: „Müssen uns neuen Fakten stellen

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Der Erfolg der Neuzeit von Borussia Dortmund wird noch immer ganz eng mit dem Namen Jürgen Klopp verbunden. Präsident Reinhard Rauball will nicht mehr zurückblicken.

Natürlich, so Reinhard Rauball, sei Jürgen Klopp ein „Glücksfall“ für Borussia Dortmund gewesen: „Und ein höchst erfolgreicher dazu.“ Doch im Sommer 2015 trennten sich die Wege, der BVB stand in dieser Spielzeit teilweise gar auf dem 18. Tabellenplatz. Dies wird im Rückblick häufig vergessen, der Abgang wurde damals zum richtigen Zeitpunkt vollzogen.

Rauball will sich „neuen Fakten“ stellen

Rauball mahnte deshalb: „Aber er ist jetzt schon sehr lange nicht mehr bei uns. Was man auf keinen Fall machen darf, ist zu sehr einer Phase nachzuhängen, die wir mit dem Namen und der Arbeit Klopps verbinden.“ Der Präsident des BVB blickte nach vorne: „Wir müssen uns neuen Fakten stellen, und ausschließlich diese Fakten dürfen die Zukunft bestimmen. Dafür sind dann andere Personen gefragt.“

Watzkes Glücks-These

Es war vor allem Hans-Joachim Watzke, der Klopp nachtrauert und dies auch im Buch mit der These, dann den BVB mit dessen Abgang das Glück verlassen habe, vertrat. Rauball widersprach: „Ich werbe dafür, nicht zu sehr in der Vergangenheit zu schwelgen. Das bringt in einem hochaktuellen und wechselhaften Geschäft wie der Bundesliga nur Probleme.“ Er stellte sich hier auch bewusst gegen den Satz des Geschäftsführer: „Und wir beim BVB machen das übrigens auch nicht.“

Rauball widerlegt die Watzke-These

Rauball nannte daher Zahlen, die diese These widerlegen: „Aber dass uns mit ihm das Glück verlassen hat? Das unterschreibe ich nicht. Wir spielen jedes Jahr international, wir sind mit Thomas Tuchel Deutscher Pokalsieger geworden. Wir waren 2018/19 bis zum letzten Spieltag ein Meisterschaftskandidat, haben 76 Punkte geholt. Ich fand, das war eine tolle Saison. Nein, das unterschreibe ich nicht.“

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