Bundesliga

Raphael Wolf kehrt nach Horror-Jahr zurück: „Das war eine harte Zeit!“

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Wie geht es eigentlich Raphael Wolf? Der Torhüter von Fortuna Düsseldorf konnte ein Jahr lang nicht mehr an Sport denken und musste sogar das Karriereende befürchten. Jetzt kehrt der 31-Jährige wieder auf den Platz zurück – und erinnert sich zurück.

Am 21. September 2018 beginnt für Raphael Wolf vor einer Fahrt zum Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart eine schlimme Zeit. Den Torhüter von Fortuna Düsseldorf überkamen Schwindel und Gleichgewichtsstörungen. Es sei von „null auf hundert“ gekommen, wie er der Bild verriet. Wolf habe sich auf das Zimmer gerettet: „Dann lag ich da, dachte, ich kriege sonst noch was.“

„Eine harte Zeit“

Der Ausfall eines Gleichgewichtsorgans hat zu einer einjährigen Pause geführt, erst nachdem er mehrere Ärzte und Spezialisten aufgesuchte hatte, wurde der Auslöser gefunden und beseitigt. „Das war schon eine harte Zeit. Man sitzt zu Hause und weiß nicht, was man dagegen tun kann und wann es vorbei ist. Vom Bett zum Kühlschrank zu kommen, war eine große Leistung“, blickte der 31-Jährige zurück.

Wolf will wieder zurück auf den Platz

Wolf hatte auch das Karriereende vor Augen: „Ich habe zwischenzeitlich darüber gedacht, was im Leben wichtig ist. Ein Karriereende wäre schmerzhaft gewesen. Aber ich wollte hauptsächlich wieder im Alltag funktionieren.“ Mit speziellen Übungen hat sich der Torhüter aber wieder zurückgekämpft. Seit zehn Tagen ist Wolf gesund geschrieben, steht wieder auf dem Feld und formuliert seine Ziele: „Ich haue rein, will wieder in den Kader. Ich genieße es richtig, sehe jetzt vieles anders und komme stärker aus dieser Zeit zurück.“

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