Bundesliga

Rangnick verteidigt Kühn-Verkauf – Kommt Embalo im Sommer?

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Der Verkauf von Nicolas Kühn zu Ajax Amsterdam hat für Fragezeichen im Umfeld von RB Leipzig gesorgt. Die Niederländer bezahlten zwei Millionen Euro für das Top-Talent, dessen Wechsel in die Jugendabteilung von RB 2015 für viel Ärger gesorgt hat. Indessen könnte es bei einem anderen Wunderkind neue Bewegung geben.

Ein Rückblick: Die Leipziger verpflichteten Kühn von Hannover 96 und gingen – so die Verantwortlichen der 96er – dabei extrem aggressiv vor. Selbst der FC Bayern München hatte im Werben um das hochtalentierte „Millenium-Kind“ – geboren am 1. Januar 2000 – das Nachsehen. Rund drei Jahre später geht der Mittelstürmer, bei der U17-Nationalmannschaft in elf Partien siebenmal erfolgreich, eine neuen Weg bei Ajax. Lionel Messi sei sein Vorbild und in den Niederlanden will er den nächsten Schritt gehen.

Unterschiedliche Spiel-Ideen

„Er ist ein hochtalentierter Spieler, aber einer, der eher über den Ballbesitz-Fußball kommt und auch selber kommen möchte“, erklärte Sportdirektor Ralf Rangnick im kicker den Schritt, Kühn gehen zu lassen. Man habe gemeinsam erkannt, „dass das nicht mit unserer Spielphilosophie einhergeht.“ Der bei Ajax praktizierte Fußball passe besser zu ihm. Der 18-Jährige demonstrierte bei der Vorstellung sein großes Selbstvertrauen in die eigene Stärke: „Ich freue mich auf Ajax. Ich bin technisch gut, schnell und torgefährlich.“

Neue Bewegung bei Embalo?

Gibt es indessen bei Umaro Embalo noch einmal Bewegung? Der im Winter geplatzte 15-Millionen-Euro-Deal könnte noch einmal neu aufgewickelt werden. „Ich kann die Frage nicht mit einem kompletten Nein beantworten, aber es ginge nur, wenn der Grund, weshalb es jetzt nicht geklappt hat, von der anderen Seite anders bewertet wird.“ Es gab Differenzen in Provisionsfragen, Rangnick wollte Berater Catio Balde erst nach Embalos Volljährigkeit honorieren, weil zuvor bei Transfers von Minderjährigen entsprechende Zahlungen untersagt sind. Der Abbruch der Verhandlungen sei somit trotz erzielter Einigung mit Benfica Lissabon alternativlos gewesen.

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