Bundesliga

Rangnick nach Europa-Aus: „Kann Jungs keine Vorwürfe machen“

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Trainer Ralf Rangnick vom Bundesligisten RB Leipzig hat seine Spieler nach dem Aus in der Europa League in Schutz genommen.

„Ich kann den Jungs über weite Strecken keine Vorwürfe machen“, sagte der 60-Jährige am Donnerstag nach dem 1:1 (0:0) im finalen Vorrundenspiel gegen Norwegens Rekordmeister Rosenborg Trondheim. RB hätte einen Sieg zum Weiterkommen gebraucht.

Besonders ärgerlich ist das Ausscheiden, weil parallel Leipzigs Bruderklub Red Bull Salzburg bei Celtic Glasgow mit 2:1 (0:0) gewann und Schützenhilfe leistete. Durch das eigene Remis bleibt Leipzig nur Rang drei in der Gruppe B. „Es hätte nur einen einzigen Sieger geben dürfen – und das waren wir“, sagte Rangnick: „Im Moment fühlt es sich schon etwas surreal an. Es ist extrem bitter.“

Als einen gewichtigen Grund für das Scheitern des Viertelfinalisten der Vorsaison machte der Coach vor allem die schwache Chancenverwertung seiner Mannschaft aus. „Wir hatten selten in einem Europa-League-Spiel so viele klare Chancen wie heute“, sagte Rangnick: „Wir müssen einfach den Sack zumachen, hatten heute in der ein oder anderen Situation nicht das Glück.“

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