Bundesliga

Rangnick: Deshalb ist der Wechsel zu RB „spannend“ für Nagelsmann

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Wenn RB Leipzig am Mittwoch (20.45 Uhr) die TSG Hoffenheim in der zweiten Runde des DFB-Pokals empfängt, wird sich der Blick auf die Trainerbank richten. Ralf Rangnick und sein Nachfolger Julian Nagelsmann stehen sich dann, nur wenige Wochen nach dem Aufeinandertreffer in der Bundesliga (2:1 für Leipzig), erneut gegenüber.

Sowohl Julian Nagelsmann, als auch Ralf Rangnick, gehen Fragen danach, ob es sich bei der Begegnung zwischen der TSG Hoffenheim und RB Leipzig um ein für sie besonderes Duell halte, aus dem Weg. Dennoch lobte Rangnick im kicker seinen Nachfolger, der ab 2019 bei den Sachsen den Trainerposten übernehmen wird: „Wir kriegen einen der interessantesten und spannendsten Trainer in Europa. Er ist jetzt schon extrem weit. Ich sehe bei ihm derzeit keine Grenzen.“

Rangnick begründet Nagelsmanns Motivation

Doch weshalb verlässt Nagelsmann die Kraichgauer, die er zu einem der stärksten Teams in der Bundesliga geformt und im vergangenen Sommer erstmals in die Champions League geführt hat? „Ich glaube, für ihn ist es spannend, in einem Team zu arbeiten, in dem auch er noch mal neuen Input erhalten kann“, erklärte Rangnick. Freilich habe er dies auch in Hoffenheim bekommen, „aber hier hat er mit mir zusätzlich auch noch einen Ex-Trainer, mit dem er sich austauschen kann“, hob er seine eigene Rolle hervor.

TSG sucht noch nach dem Nachfolger

Leipzig sicherte sich bereits vor Beginn der aktuell laufenden Spielzeit die Dienste von Nagelsmann und zog die Ausstiegsklausel, die bei rund fünf Millionen Euro liegt. Die Hoffenheimer ihrerseits haben somit frühzeitig die Weichen stellen und die Suche nach einem Nachfolger vorantreiben können. Wer für den 31-Jährigen übernehmen wird, ist allerdings noch nicht bekannt.

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