Bundesliga

Rangnick-Berater erteilt Bayern Absage

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Die Trainersuche des FC Bayern hat noch gar nicht richtig begonnen, da gibt es bereits mehr Kandidaten, die abwinken als solche, die sich ein Engagement aktuell vorstellen können. Als Favorit galt nun eigentlich Ralf Rangnick. Doch der lässt seinen Berater eine öffentliche Absage ausrichten.

„Ralf Rangnick steht nicht zur Verfügung“, so Marc Kosicke gegenüber der Bild-Zeitung. „Wir glauben nicht, dass das, was Ralf Rangnick mitbringt, derzeit bei Bayern gesucht wird. Und darum macht es keinen Sinn, konkrete Gespräche zu führen.“ Schwesternblatt Sport Bild hatte erst in der aktuellen Ausgabe berichtet, dass in Bälde solche Gespräche zwischen dem FC Bayern und dem im Sommer bei RB Leipzig aus dem Tagesgeschäft ausgestiegenen 61-Jährigen erfolgen sollten.

Wenger nun in der Pole?

Damit verdichten sich die Anzeichen darauf, dass Arsene Wenger in der Pole Position liegen könnte. Der Elsässer ist verfügbar, macht aus seinem Interesse keinen Hehl und soll sich auch vorstellen können, den Posten nur bis zum Sommer zu übernehmen. Die Bayern würden damit Zeit gewinnen, um sich mit langfristigen Kandidaten zu beschäftigen. Zu diesen sollen unter anderem Erik ten Hag (Ajax) und Thomas Tuchel (Paris Saint-Germain) gehören. Wenger gilt als Koryphäe im Umgang mit Stars und bringt internationales Flair mit. Er spricht fünf Sprachen fließend und würde dank seiner riesigen Erfahrung in der Kabine auf ein respektvolles Echo stoßen. So dürfte jedenfalls der Gedankengang der Münchner lauten.

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