Bundesliga

Publikumsliebling, kleiner Kader, Lewandowski: Diese Punkte sprechen gegen einen Müller-Abgang

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Die Personalie Thomas Müller schlägt hohe Wellen beim FC Bayern München. Doch kann der deutsche Rekordmeister tatsächlich schon auf den Weltmeister von 2014 verzichten? Es gibt drei gewichtige Gründe, die gegen einen Wechsel des 30-Jährigen sprechen.

Thomas Müller hat mit dem FC Bayern München in den vergangenen zehn Jahren alle Titel abgeräumt und ist 2014 zudem ein Gesicht der deutschen Weltmeister-Mannschaft gewesen. Sein Name wird eng mit dem deutschen Rekordmeister verknüpft, nach Franck Ribery und Arjen Robben wäre er innerhalb von wenigen Monaten der dritte Publikumsliebling, der die Münchener verlässt. Unruhe im Umfeld wäre vorprogrammiert – vor allem dann, wenn eine Partie verloren ginge.

Gute Quote trotz weniger Einsatzminuten

Doch nicht nur der emotionale Part spricht für einen Verbleib von Müller! In 450 Einsatzminuten war der 30-Jährige an fünf Treffern beteiligt, vergangenen Samstag legte er gegen die TSG Hoffenheim (1:2) den Ausgleichstreffer vor. 357 Torbeteiligungen in 495 Pflichtspielen sind eine herausragende Bilanz, die auch ein kurzfristiger Ersatz von Müller auffangen müsste. Denn: Der Kader ist zu klein, um den Offensivmann im Winter ohne passenden Neuzgang abgeben zu können.

Müller zu wichtig als Lewandowski-Vertreter

Ein neuer Akteur müsste über eine gewisse Quote auch noch ein gewisses Maß an Flexibilität mitbringen. Müller hat schon auf den Außenbahnen, im offensiven Mittelfeld, als hängende Spitze – und vor allem als Ersatz für Robert Lewandowski im Angriff mitgewirkt. Trainer Niko Kovac sollte daher das Gespräch mit dem Ur-Bayer suchen und ihn in den richtigen Momenten einbauen. Dann nämlich kann Müller auch in den heißen Wochen im Frühjahr ganz wichtig werden.

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