Frankreich

PSG zieht Kaufoption und bindet Icardi bis 2024

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Der französische Fußball-Meister Paris St. Germain hat die Kaufoption für Mauro Icardi gezogen und den von Inter Mailand bis Sommer ausgeliehenen Stürmerstar bis 2024 fest verpflichtet. Dies teilte der Klub von Trainer Thomas Tuchel am Sonntag mit. Die Ablösesumme soll knapp unter 60 Millionen Euro betragen. Die vorab kolportierten 70 Millionen Euro wären Paris zu hoch gewesen – es ist der erste Transfer in dieser Größenordnung seit Beginn der Coronavirus-Pandemie.

In bislang 31 Pflichtspielen für PSG erzielte Icardi bereits 20 Treffer. Der Argentinier war im Februar 2019 als Inter-Kapitän abgesetzt worden, unter Trainer Antonio Conte sah er in der Folge keine Zukunft mehr in Mailand. Im Zuge des Wechsels zu PSG verlängerte Inter den Vertrag allerdings bis 2022 – somit wurde vermieden, dass der 27-Jährige im kommenden Sommer ablösefrei gehen konnte.

Zuvor wurde bereits spekuliert, dass Nationalspieler Julian Draxler im Sommer möglicherweise Teil dieses Transfers werden könnte. Wie die italienische Zeitung Gazzetta dello Sport berichtet hatte, soll PSG den Weltmeister von 2014 im Rahmen eines Tauschdeals bei Inter angeboten haben.

Der 51-malige deutsche Nationalspieler steht bei PSG nur noch bis Juni 2021 unter Vertrag. Wegen dieser Tatsache wurde bei Draxler bereits des Öfteren über einen zeitnahen Transfer spekuliert, da Paris den Mittelfeldspieler nur noch in diesem Sommer gewinnbringend loswerden könnte. Den Sprung zum unumstrittenen Stammspieler schaffte Draxler beim Team von Trainer Tuchel noch nicht, vor der Coronapause pendelte er meist zwischen Startelf und Ersatzbank.

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