2. Bundesliga

Pronichev vorzeitig zur Hertha zurück?

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Eigentlich sollte Maximilian Pronichev beim Zweitligisten Erzgebirge Aue Spielpraxis sammeln. Bisher kam der ambitionierte Angreifer aber noch auf keine Spielminute für die Veilchen. Der ausgehandelte Leihvertrag beinhaltet angeblich eine Klausel, die an die Anzahl der Einsätze gekoppelt ist – und nach aktuellem Stand greifen würde.

In 19 Spielen für die zweite Mannschaft von Hertha BSC erzielte Maximilian Pronichev in der Vorsaison starke 15 Tore. In diesem Sommer wurde mit Zweitligist Erzgebirge Aue eine Ausleihe über eine Saison geschlossen. Die Krux: Der U21-Nationalspieler Russlands stand bisher erst einmal im Veilchen-Kader – schmorte da allerdings auf der Bank.

Anzahl der Einsätze entscheidend

Laut einem Bericht des kicker ist in dem vereinbarten Geschäft eine Klausel implementiert, nach der die Ausleihe im Winter vorzeitig beendet werden kann. Der entsprechende Passus sei an der Anzahl der von Pronichev absolvierten Spiele gekoppelt. Zwischen ihm und Trainer Daniel Meyer soll es bereits ein Gespräch über die nicht zufriedenstellende Situation gegeben haben.

Preetz macht sich Gedanken

Doch nicht nur Pronichev ist ob der aktuellen Lage missgelaunt. „Wir sind damit unzufrieden, wie sich diese Leihe bislang entwickelt hat“, erklärt Hertha-Manager Michael Preetz. „Wir werden uns mit dem Thema im Winter beschäftigen.“ Erst im Juni unterzeichnete Pronichev bei der Hertha seinen ersten Profivertrag, der bis 2020 datiert ist.

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