2. Bundesliga

Pronichev-Abzug: Meyer bleibt gelassen

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Wie lange Maximilian Pronichev noch im Kader von Erzgebirge Aue geführt wird, ist eine der offenen Fragen im Schacht. Denn Hertha BSC machte zuletzt keinen Hehl daraus, den Stürmer bei fortwährender Nichtberücksichtigung zurück in die Hauptstadt zitieren zu wollen. FCE-Coach Daniel Meyer reagiert gelassen auf diesen Umstand.

Maximilian Pronichev wartete bisher vergeblich auf seinen Debüt-Einsatz für Erzgebirge Aue. Erst einmal stand der von Hertha BSC bis zum Saisonende geliehene Stürmer überhaupt im Kader. Beim 3:1 über den FC St. Pauli Mitte September wurde er letztmals in den 18er-Kader nominiert. Seither ist es still um ihn geworden.

Preetz droht mit Leih-Abbruch

In der Bundeshauptstadt ist Pronichevs ausbleibende Entwicklung freilich nicht verborgen geblieben. Schon vor rund einem Monat deutete Sportchef Michael Preetz an, dass er unzufrieden über den bisherigen Verlauf des Leihgeschäfts sei – und setzte dieses Thema auf die Winter-Agenda.

Meyer bleibt cool

Aues Trainer Daniel Meyer hat nun im kicker Stellung bezogen. „Ich habe im Juli selbst mit Preetz gesprochen. Der Wechsel hatte zu dem Zeitpunkt Sinn gemacht“, sagt dieser. „Ich habe aber auch gewarnt, dass wir personell noch nicht fertig sind und wir noch nachverpflichten wollen.“ Dem Fachblatt zufolge habe Pronichev nie den Eindruck erweckt, sich im Erzgebirge mit aller Macht durchsetzen zu wollen. Eine vorzeitige Beendigung der Ausleihe dürfte für beide Seiten die sinnvollste Alternative sein.

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