Bundesliga

Prödl rechnet Werder gegen „Wundertüte“ Bayern Chancen aus

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Am Samstag kommt es in der Bundesliga zum Traditionsduell zwischen Werder Bremen und dem FC Bayern. In der jüngeren Historie war für die Hanseaten gegen den Rekordmeister nichts zu holen. Ex-Bremer Sebastian Prödl rechnet Werder aber Chancen aus.

„Das sind nicht mehr die Bayern, die gnadenlos alles wegräumen“, so der Verteidiger des FC Watford in einer Kolumne für das Internetportal Deichstube. „Daher hat Werder eine realistische Chance, ihnen ein Haxerl zu stellen, wie wir in Österreich sagen.“ Allerdings seien die Münchner nach wie vor ein Gegner, gegen den nur mit Demut ein Erfolg möglich sei. Gegen Benfica habe die Mannschaft am Dienstag ihre Qualität gezeigt, so Prödl. Gegen den portugiesischen Traditionsklub hatte Bayern in der Champions League mit 5:1 gewonnen.

Keine Angst wegen der Werder-Spirale

Wirklich schlau aus dem Rekordmeister wird der Österreicher indes noch nicht. „Sie sind wie eine Wundertüte, es kann jederzeit in die eine oder andere Richtung gehen.“ Bei Werder selbst ging es zuletzt schnurstracks in die falsche Richtung, es gelang nur ein Punkt aus den vergangenen vier Bundesliga-Spielen. Prödl will die Serie nicht zu hoch hängen. „Im Laufe der Meisterschaft gerät fast jede Mannschaft einmal in eine solche Spirale“, meint er. Er hält das vor der Saison ausgegebene Ziel der Rückkehr in den europäischen Wettbewerb nach wie vor für realistisch. Prödl hatte zwischen 2008 und 2015 für die Grün-Weißen gespielt. Er war auch beim letzten Erfolg von Werder gegen die Münchner im September 2008 (5:2 in der Allianz Arena) dabei. Die letzten 15 direkten Aufeinandertreffen gingen allerdings ausnahmslos an den Rekordmeister.

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