Bundesliga

Preetz: „Wir müssen weiter an der Einstellung arbeiten“

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Hertha BSC hat eine wechselhafte Hinrunde hinter sich. Highlights wie der 2:0-Sieg gegen den FC Bayern Ende September wechselten sich mit Tiefpunkten wie dem 1:4 bei Fortuna Düsseldorf im November ab. Michael Preetz nimmt die Mannschaft für die Rückrunde in die Pflicht.

„Die Entwicklung geht in die richtige Richtung“, zitiert Sport Bild das Zwischenfazit des Geschäftsführers. „Aber wir
müssen weiter an der Einstellung arbeiten, zu jeder Phase unbedingt etwas erreichen zu wollen.“ Gegen große Gegner habe die Alte Dame ihr volles Leistungspotenzial gezeigt. Neben dem Sieg gegen den Rekordmeister gelang auch ein 2:2 bei Borussia Dortmund. Außerdem schlug der Hauptstadtklub Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt. „Aber nach großen Siegen hat man den Eindruck, dass sich die Spieler etwas zurücklehnen und glauben, es geht von allein“, kritisiert Preetz.

Er fordert „mehr Biss“

Deshalb will der Klub in der Rückrunde die Sinne schärfen. Der ehemalige Nationalspieler regt an, nach wichtigen Erfolgen auf den trainingsfreien Tag zu verzichten. „Das kann auch mal das Zeichen sein, mehr erreichen zu wollen.“ Als aktueller Tabellenachter trennen die Hertha nur drei Punkte vom internationalen Geschäft. „Wir haben die Qualität, oben reinrutschen zu können“, sagt Preetz auch deshalb. „Aber dafür brauchen wir mehr Biss und konstant gute Leistungen.“ Ab Platz vier hält der 51-Jährige die Liga für komplett offen. Mit einer starken Rückserie wollen die Berliner in eine Lücke stoßen.

„Sie werden noch lieber bleiben wollen“

Und damit auch Argumente für die Spieler sammeln, die auf dem Markt Begehrlichkeiten wecken. „Wenn wir in den Europapokal kommen, werden die meisten Jungs sicher noch lieber bleiben wollen“, so Preetz. Akteure wie Niklas Stark, Jordan Torunarigha, Arne Maier oder Valentino Lazaro werden sich mit Mittelmaß auf Dauer kaum zufrieden geben. Deshalb erscheint Preetz‘ Vorstoß durchaus sinnvoll.

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