Bundesliga

Preetz will mit Hertha zurück zur Kontinuität – auch beim Trainer

on

Hertha BSC hat unter der vergangenen Woche bekannt gemacht, was allen Beobachtern längst klar war: Alexander Nouri wird die Mannschaft nur bis Ende der Saison als Trainer betreuen. Michael Preetz befindet sich schon auf der Suche nach einem Nachfolger. Der soll verloren Kontinuität zurückbringen.

„Wir wünschen uns natürlich deutlich stabilere sportliche Zeiten, in den nächsten Spielen, die hoffentlich bald wieder kommen, und den nächsten Jahren“, so der Sportchef der Alten Dame gegenüber dem TV-Sender Sky. „Und wir wünschen uns natürlich auch auf der wichtigsten Position das, was wir in den letzten Jahren gut hinbekommen haben: Nämlich eine kontinuierliche Zusammenarbeit.“ Vor der laufenden Saison hatte Hertha seit Beginn der Saison 2012/13 nur zwei Cheftrainer engagiert, Jos Luhukay und Pal Dardai.

„Nicht so schlecht gelegen“

„Ich glaube, dass wir in den letzten Jahren nicht so schlecht gelegen sind mit den Personalentscheidungen“, sagt Preetz. Auch die Wahl von Ante Covic und Jürgen Klinsmann sei zum jeweiligen Zeitpunkt der aktuellen Spielzeit wohl überlegt gewesen, habe aber natürlich nicht wie gewünscht funktioniert. „Jetzt haben wir insgesamt eine Saison, die nicht zufriedenstellend ist. Da müssen wir überhaupt nicht drumherum reden“, räumt Preetz ein. Der ehemalige Torjäger der Hauptstädter nutzt die aktuelle Spielunterbrechung wegen der Corona-Pandemie in dieser Hinsicht produktiv.

„Natürlicher Zeitrahmen“

„Wir führen in diesen eigentlich ruhigen Tagen schon einige Gespräche, befassen uns natürlich auch mit der Planung für die neuen Saison.“ Dem Trainerposten komme dabei „eine ganz besondere Rolle“ zu, „weil es der wichtigste leitende Angestellte in einem Klub ist“, wie Preetz formuliert. Einen Zeitrahmen will sich Hertha BSC aber nicht auferlegen. Die Hoffnung sei, dass die Bundesliga-Saison bis 30. Juni über die Bühne geht. „Das ist der natürliche Zeitrahmen für die Entscheidung auf der Cheftrainer-Position“, so Preetz.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.