Bundesliga

Preetz: Haben „die Verpflichtung gegen rechts aufzustehen“

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Die gesellschaftliche Rolle des Fußballs wird immer wieder diskutiert. Für Hertha-Manager Michael Preetz ist die politische Verantwortung des Sports unbestritten, von einem unpolitischen Fußball will er nichts wissen.

Michael Preetz wurde im Aktuellen Sportstudio deutlich, als er auf die Verbindung von Fußball und Politik angesprochen wurde: „Ich finde, dass wir die verdammte Verpflichtung haben, aufzustehen und mindestens – wenn wir uns nicht politisch artikulieren wollen – Haltung zeigen können. Und das müssen wir in einer Zeit, in der jeder spürt, dass es nicht in die richtige Richtung geht.“ Deswegen begrüßte er auch die Aktion seiner Mannschaft, die sich vor dem Sieg gegen Bayern (2:0) mit T-Shirts auf denen „In Berlin kannst du alles sein. Ausser Rassist.“ stand, warmgemacht.

Preetz fordert klare Position gegen rechts

Für den 49-Jährigen ist diese Haltung wichtig: „Wir haben die Möglichkeit, uns klar zu positionieren, wo wir stehen. Es ist eine politische Äußerung, aber vor allem ist es eine Frage von Haltung.“ Für die Aussage von RB-Trainer Ralf Rangnick, der Fußball müsse „eine unpolitische Rolle einnehmen“ hat er deswegen auch kein Verständnis. „Ich teile diese Einschätzung von Ralf Rangnick überhaupt nicht. Wir sind alles mündige Bürger, ich hoffe, dass wir alle eine politische Meinung haben“, erklärte Preetz.

About Stefan Katzenbach

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