Bundesliga

Preetz glaubt an Bayern-Niederlagen: „Jede Mannschaft ist verwundbar“

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Schalke-Manager Christian Heidel resignierte nach der 0:2-Niederlage gegen den FC Bayern München am 4. Spieltag und erklärte: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bayern diese Saison ein Spiel verlieren.“ Manager Michael Preetz würde diese Worte vor dem Duell von Hertha BSC am Freitag (20.30 Uhr) gegen den Rekordmeister nicht unterschreiben.

Hertha müsste den FC Bayern mit drei Treffern unterschied schlagen, um die Tabellenführung zumindest für eine Nacht zu übernehmen und die Münchener von der Spitze zu verdrängen. Preetz geht mit viel Selbstvertrauen in das Duell und äußert gegenüber Bild selbstbewusst: „Ohne Niederlage werden die Bayern nicht durch die Saison gehen! Jede Mannschaft ist verwundbar.“

Preetz hofft auf spannenden Titelkampf

Auch die von Niko Kovac trainierte Mannschaft zeigte erstmals Schwäche, am Dienstag reichte es vor eigenem Publikum gegen den FC Augsburg nur zu einem 1:1. Die Fuggerstädter kämpften sich in die Partie und hatten zuvor das nötige Glück, weil der FC Bayern im Abschluss schlampig agierte und Torhüter Manuel Neuer patzte. „Es ist ja nicht so, dass die Bayern da oben einsam ihre Kreise ziehen, andere Mannschaften sind auch noch dran. Hoffentlich bleibt es noch lange spannend.

Findet Dardai erneut die richtige Mischung?

Die Hertha geht mit einer positiven Serie in die Begegnung, die vergangenen drei Spiele gingen erkämpften sich die Hauptstädter jeweils ein Remis. Trainer Pal Dardai hat gegen den FC Bayern ein Rezept gefunden, den Gegner weit vom eigenen Tor fernzuhalten und selbst Nadelstiche zu setzen. Preetz, der als Profi schon einige Siege mit der Hertha gegen München feiern durfte, nannte das Rezept: „Wir müssen alles vereinen, was man braucht, um drei Punkte zu holen. Und der Gegner muss auch noch mithelfen.“

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