Borussia Mönchengladbach

Plea dank Rückversetzung ins Zentrum zu alter Sicherheit vor dem Tor?

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Borussia Mönchengladbach hat mit der krachenden 0:3-Niederlage gegen Hertha BSC am Samstag einen Vereinsrekord verpasst. Auch wenn die Saison für die Fohlen insgesamt weiterhin herausragend verläuft, hatte sich ein Rückschlag zuletzt angedeutet. Dies liegt nicht zuletzt an der sinkenden Effektivität im Angriff. Alassane Plea steht stellvertretend.

Der Franzose erzielte seit seinem Hattrick am 11. Spieltag im November gegen Werder Bremen nur noch zwei Treffer. In der Rückrunde gelang ihm das Siegtor gegen Bayer Leverkusen, ansonsten steht die Null beim Rekordtransfer der Elf vom Niederrhein. Im Derby zeigten sich erste Risse im Offensivspiel der Fohlen, die die Partie letztlich ziemlich glücklich für sich entscheiden konnten. Danach gelangen allerdings zwei 2:0-Siege gegen Schalke 04 und den FC Augsburg. Gegen Hertha fiel die Mannschaft aber in sich zusammen. Plea feuerte zwar vier Torschüsse ab, wirkte aber weitgehend abgeschnitten vom Spiel seines Teams.

Stindl auf die Acht, Plea ins Zentrum?

Wie die Rheinische Post nun berichtet, könnte Trainer Dieter Hecking den 25-Jährigen mit einer Rückversetzung in die Sturmzentrale anstacheln. Zuletzt war der Neuzugang von OGC Nizza vornehmlich über den linken Flügel gekommen. Durch die Verletzung von Jonas Hofmann könnte nun aber Kapitän Lars Stindl die Position in der Mitte freimachen und ins Mittelfeld rücken. Plea könnte im Spitzenspiel gegen Eintracht Frankfurt so näher am gegnerischen Kasten spielen und seine persönlich eher dürftige Bilanz der letzten Monate aufbessern. Zu Saisonbeginn hatte Hecking ihn meistens als Mittelstürmer aufgeboten. Er dankte es mit vier Toren und einer Vorlage an den ersten sechs Spieltagen.

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