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Platini fordert nach Ende seiner Sperre Geld

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Einen knappen Monat nach dem Ende seiner Vierjahressperre hat der ehemalige UEFA-Präsident Michel Platini angekündigt, auf dem juristischen Weg um Rückzahlungen in Millionenhöhe zu kämpfen.

Über seinen Schweizer Anwalt Vincent Solari werde er das Geld einfordern, „das vertraglich vereinbart wurde“, sagte Platini der Nachrichtenagentur AFP.

Die Europäische Fußball-Union UEFA äußerte sich auf SID-Anfrage zunächst nicht, ebenso nannte Platini keine exakte Summe. AFP beruft sich auf Platini nahestehende Quellen, die von Rück- sowie Bonuszahlungen und Anwaltskosten in Höhe von 7,2 Millionen Euro sprechen.

Der frühere französische Weltstar war von 2007 bis 2015 UEFA-Boss und sollte beim Weltverband FIFA auf den Ex-Präsidenten Joseph S. Blatter folgen. Eine dubiose Zahlung in Höhe von umgerechnet 1,8 Millionen Euro von Blatter an Platini brachte dem 64-Jährigen die Sperre der FIFA-Ethikkommission ein.

Unlängst hatte Platini aber schon angekündigt, wieder auf der großen Fußballbühne zu erscheinen. „Ich werde zurückkommen. Ich weiß noch nicht wo, ich weiß nicht wie. Ich lasse mich nicht von diesem Spiel aussperren, zumal die Sperre von Idioten verhängt wurde“, echauffierte er sich in einem Interview mit dem Schweizer TV-Sender RTS.

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