Bundesliga

Pläne durchkreuzt: Guardiolas Wechsel zum FC Bayern war „nicht geplant“

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Viele Fans des FC Bayern München schwärmen noch immer vom Fußball in der Zeit unter dem damaligen Trainer Pep Guardiola. Von 2013 bis 2016 waren die Auftritte des deutschen Rekordmeisters zumeist hochattraktiv und einer enormen Dominanz geprägt. Dabei hatte Guardiola eigentlich ganz andere Pläne.

Pep Guardiola befand sich nach seinem Ende beim FC Barcelona in einem Sabbatjahr und hatte danach ursprünglich einen anderen Plan für den nächsten Job ab Sommer 2013. „Eigentlich wollte ich nach der Zeit in Barcelona nach England wechseln“, sagte der Katalane im Gespräch mit BT Sport. Doch im Winter 2012 stellte der FC Bayern München die Weichen für den weiteren Weg des heutigen Trainers von Manchester City.

Guardiola erklärt seinen Schritt zum FC Bayern

„Wenn dich der FC Bayern anruft, dann sagst du nicht nein. Bayern ruft dich vielleicht ein Mal im Leben an, also muss man einfach dort hingehen“, verriet Guardiola. So hieß es also Bundesliga statt Premier League. Dabei hätte es an Interessenten aus England nicht gemangelt, doch der Coach fühlte sich noch nicht vollständig bereit: „Aber vielleicht wäre das einfach zu früh gewesen. Es hätte vier oder fünf Klubs gegeben, die interessant gewesen wären, aber Bayern ist ein einmalige Chance.“

Positives Fazit

Bereut hat der ehemalige Profi diese Entscheidung nicht, er bezeichnete die Zeit beim FC Bayern als „unglaubliche Herausforderung“ in einem „unglaublichen Klub“. Dabei war die Herausforderung groß, schließlich erlebten die Münchener kurz zuvor mit Vorgänger Jupp Heynckes einen historischen Triumph: „Ich habe ein Team übernommen, dass das Triple gewonnen hat. Es war nicht einfach, meine eigenen Ideen zu installieren.“ Guardiolas Fazit fiel allerdings positiv aus: „Es waren drei sehr, sehr aufregende Jahre in meinem Leben.“

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