Bundesliga

Pizarro gehört bei Werder zu den Gewinnern der Vorbereitung

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Als Werder Bremen vor rund zwei Wochen die Verpflichtung von Claudio Pizarro bekannt gab, staunten nicht wenige Experten. Der Peruaner gehört zweifelsohne zu den besten Stürmern der jüngeren Bundesliga-Geschichte, machte in der vergangenen Saison beim 1.FC Köln aber nicht den Eindruck, körperlich noch mithalten zu können. Doch der Routinier gehört bei den Hanseaten zu den Gewinnern der Vorbereitung.

„Claudio ist regelrecht spritzig“, wird Trainer Florian Kohfeldt bei kicker.de zitiert. „Zudem ist klar zu erkennen, dass wir einen Stürmertypen wie ihn sonst nicht im Kader haben. Für bestimmte Spielphasen ist er absolut geeignet.“ Der Angreifer macht nach Angaben von Beobachtern im Werder-Trainingslager am Chiemsee einen deutlich besseren Eingriff als noch beim Effzeh, oder auch in der Endphase seines letzten Intermezzos bei Bremen im Jahr 2017. Trotz seiner 39 Jahre scheint Pizarro als eine ernsthafte Alternative für die 18-Mann-Kader an Spieltagen eingeplant zu sein.

„Für 30 Minuten kein Problem“

Eine Rolle als Edeljoker bahnt sich an, der 39-Jährige soll in engen Spielen mit seinem Riecher und seiner Erfahrung den Unterschied machen. „Für eine halbe Stunde sehe ich da kein Problem“, so Sportchef Frank Baumann gegenüber dem Internetportal Mein Werder. „Da ist immer noch der Ehrgeiz, etwas zu erreichen.“ Sein ehemaliger Mitspieler sei ein Muster an Professionalität, deutete der 42-Jährige an, dass hinter der neuerlichen Rückholaktion natürlich nicht rein sportliche Gründe stecken. Vielmehr soll Pizarro seine Kollegen, vor allem die Talente im Kader, als eine Art spielender Stürmer-Trainer führen. In der vergangenen Spielzeit reichte es bei Absteiger Köln für immerhin 16 zumeist kurze Einsätze. Mit 104 Bundesliga-Toren ist Pizarro, der im Oktober 40 Jahre alt wird, Rekordtorschütze der Bremer.

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