Bundesliga

Pizarro: Aus Dankbarkeit zurück zu Werder

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Werder Bremen hat am Mittwoch mit einem 5:1-Sieg im DFB-Pokal beim SC Weiche Flensburg den Frust der überraschenden 2:6-Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen weggespült. Das erste Tor der Grün-Weißen erzielte Altmeister Claudio Pizarro. Er erklärte nun seine Rückkehr an die Weser.

„Ich bin einer, der sich sehr damit identifiziert, wo er war“, so der Peruaner im Interview mit dem DFL Magazin. „Und ich bin sehr dankbar. Die Leute hier waren immer sehr nett zu mir. Das versuche ich zurückzugeben.“ Der 40-Jährige wechselte im Sommer zum insgesamt vierten Mal nach Bremen. Nach dem Abstieg mit dem 1.FC Köln habe er seine Karriere nicht beenden wollen. „Weil ich noch die Lust habe. Und weil ich glaube, ich kann das.“ Er werde so lange spielen, scherzte Pizarro, wie er mit den 18-jährigen Mitspielern mithalten könne.

Pizarro als idealer Mentor

Für die Talente bei Werder ist der Angreifer ein idealer Mentor. Es gibt wenig, was Pizarro in über 600 Profi-Spielen nicht bereits gesehen oder erlebt hätte. Deswegen versuche er auf dem Platz, viel mit seinen Mitspielern zu kommunizieren. „Wenn es Situationen gibt, die ich vielleicht früher erkenne. Oder Phasen, in denen man Druck hat und ruhig bleiben muss.“ Für eine solche Rolle, beinahe als spielender Co-Trainer, hatte Werder den Stürmer ursprünglich geholt. Trainer Florian Kohfeldt habe ihm klar mitgeteilt, so Pizarro, dass es Phasen geben werde, in denen er es nicht einmal in den Kader schaffen werde. Bisher übertrifft der Stürmer die Erwartungen in dieser Hinsicht allerdings: Pizarro stand in allen Spielen im Aufgebot, kam dabei nur zweimal nicht zum Einsatz.

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