Bundesliga

Pique bestätigt: Keine Rückkehr in Spaniens Nationalelf – So sieht er Vidal

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Spanien ist mit hohen Erwartungen in die Weltmeisterschaft in Russland gegangen. Der hoch gehandelte Favorit auf den Titel musste dann zwei Tage vor dem Auftakt gegen Portugal das Aus von Trainer Julen Lopetegui hinnehmen, schied im Achtelfinale nach Elfmeterschießen gegen den Gastgeber aus. Nun steht ein Umbruch an. Den wird Gerard Pique nicht mehr mitmachen. 

Der Innenverteidiger hatte schon im Oktober 2016 angekündigt, das Weltturnier werde das Ende seiner Karriere für die Furia Roja bedeuten. Der stolze Katalane wird von weiten Teilen der Anhänger des Teams außerhalb der Autonomieregion seit Jahren äußerst kritisch beäugt. Zuletzt soll der neue Nationaltrainer Luis Enrique um einen Rücktritt vom Rücktritt gebuhlt haben. Pique hatte unter dem 48-Jährigen beim FC Barcelona unter anderem das Triple im Jahr 2015 gewonnen. „Er hat mich vor ein paar Tagen angerufen, ich habe ihm mitgeteilt, dass meine Entscheidung seit langem steht“, sagte der Verteidiger in einer Pressekonferenz vor dem Aufeinandertreffen mit dem FC Sevilla im Supercup. „Es war eine sehr schöne Zeit, aber jetzt möchte ich mich auf Barca konzentrieren.“

„Man sieht, dass er unter Pep gespielt hat“

Beim aktuellen Meister spielt Pique inzwischen mit Neuzugang Arturo Vidal zusammen, der für so manchen Experten etwas überraschend vom FC Bayern nach Katalonien wechselte. Der Chilene werde viel Aggressivität einbringen, prophezeit der 31-Jährige wenig überraschend. Vidal sei ein Spieler, der sich nie verstecke. „Er hat unter Pep Guardiola gespielt und das kann man sehen, er mag es, den Ball zu haben“, wollte der Weltmeister von 2010 seinen neuen Teamkollegen nicht auf rein kämpferische Attribute reduzieren. Der Ex-Münchner könnte am Sonntag (22:00 Uhr) im Supercup im marokkanischen Tanger sein Debüt feiern. Anders als in den Vorjahren wird der Titel mit einem einzelnen Finale ausgespielt.

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