Bundesliga

Pfannenstiel: „Wäre das falsche Zeichen, jetzt einen Panikkauf zu tätigen“

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Fortuna Düsseldorf musste vor der Partie gegen Eintracht Frankfurt (1:2) auf sechs Spieler verzichten. Sportvorstand Lutz Pfannenstiel wird dennoch nicht nervös. Trainer Friedhelm Funkel bestätigte ihn später.

Fortuna Düsseldorf sieht sich gerüstet für die aktuell laufende Bundesligasaison und wird auf dem Transfermarkt am „Deadline-Day“ nicht mehr tätig. „Wenn ich in die Kabine gehe und niemand verletzt auf der Massagebank liegen sollte, dann werden wir nichts mehr machen“, bestätigte Lutz Pfannenstiel auf Nachfrage von fussball.news. Der Sportvorstand der Rheinländer erklärte: „Wir haben einen großen Kader und können in der Bundesliga mithalten.“

Pfannenstiel will kein „falsches Zeichen“ aussenden

Pfannenstiel will der aktuellen Kader Vertrauen entgegenbringen: „Es wäre nach vielen Verlängerungen und einigen Neuzugängen das falsche Zeichen, jetzt einen Panikeinkauf zu tätigen. Das machen wir nicht.“ Er kündigte daher an: „Wir gehen genau mit dem Kader nach der Länderspielpause in die Spiele.“ Friedhelm Funkel stimmt seinem Vorgesetzten zu: „Wir können nichts mehr machen. Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten das Team so zusammengestellt, dass wir das Ziel Klassenerhalt schaffen können.“

Abgänge aus der zweiten Reihe noch möglich

Der Kader sei „zu“, wobei Pfannenstiel noch offen ließ, ob es Abgänge gibt: „Von dem Kader, der in Frankfurter nominiert war, wird keiner mehr wechseln. Aber bei Spielern, die in Düsseldorf geblieben sind oder in der U23 mitspielen, könnte es noch Bewegung geben.“ Dass die Fortuna insgesamt gut aufgestellt ist, zeigte auch der Fakt, dass mit Aymen Barkok, Kevin Stöger, Markus Suttner, Nana Ampomah, Marcel Sobottka und Kasim Adams eingeplante Stammspieler fehlten. Der größte Teil davon sollte aber nach der Länderspielpause zurückkehren.

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