Bundesliga

Petersen ohne Illusionen: „Gibt Mannschaften, die uns noch überholen werden“

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Der SC Freiburg trifft am Samstag auswärts auf Bayer Leverkusen. Es ist ein ungeahntes Spitzenspiel in der Bundesliga, in das die Gäste zumindest aus tabellarischer Sicht als Favoriten gehen. Die Breisgauer haben die Länderspielpause auf einem Champions-League-Platz verbracht. Nils Petersen gibt sich aber keinen Illusionen hin.

„Wir stehen momentan zu Recht da, wo wir stehen, weil wir sehr stabil auftreten“, so der Stürmer gegenüber Sport1. „Auf lange Sicht sehe ich uns nicht unter den Top vier, weil es einfach Mannschaften gibt, die uns noch überholen werden.“ Eine genaue Prognose, welche Teams das sein werden, gibt der 30-Jährige dabei nicht ab. Entsprechende Ambitionen hegen aber nicht nur Leverkusen, sondern auch Borussia Dortmund oder der FC Schalke 04. Für Petersen und Freiburg ging es zu Saisonbeginn wie üblich vor allem um den Erhalt der Klassenzugehörigkeit.

„50:50-Spiele zu unseren Gunsten“

„Wir haben uns weit entwickelt, sodass wir nicht mehr die ganz große Angst haben müssen, unten reinzurutschen“, mutmaßt der zweifache Nationalspieler. „Die Gefahr besteht aber natürlich trotzdem immer.“ Aktuell weist der Sportclub allerdings komfortable zwölf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz auf. Für Petersen bewegt sich das Team schon länger nahe dem Maximum. „Wir haben auch Punkte in Spielen geholt, in denen wir nicht so gut gespielt haben. Viele 50:50-Spiele laufen zu unseren Gunsten.“  Freilich besteht darin auch eine eigene Qualität.

„Gegen uns spielt keiner gerne“

Besonders lobend erwähnt Petersen dabei, dass der SC Freiburg „Comeback-Qualitäten“ entwickelt habe. Acht Punkte nach Rückstand stehen bereits zu Buche. Das stellt den Bundesliga-Höchstwert dar. Dabei ging die Elf von Christian Streich bisher sechsmal in Rückstand, nur einmal öfter als etwa der FC Bayern, der BVB und RB Leipzig. „Gegen uns spielt keiner gerne“, erklärt Petersen. „Wir haben eine wahnsinnige Physis und Athletik in der Mannschaft.“ Es mangele hingegen noch an individueller Qualität, Spiele auch dominant gestalten zu können. Auch deswegen gestalten sich viele Spiele der Mannschaft eng.

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