Bundesliga

Petersen: „Du musst in Dortmund ein Tor machen“

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Der SC Freiburg hat am Samstag den ersten Sieg bei Borussia Dortmund seit 2001 klar verpasst. Die Breisgauer gingen trotz leidenschaftlicher Leistung verdient mit einer 0:2-Niederlage vom Platz. Auch die Rückkehr von Nils Petersen in die Startelf half nichts.

Der Nationalspieler hatte in der Vorsaison beim 2:2 im Signal Iduna Park beide Treffer für den Sportclub markiert. Das gute Omen sollte den Freiburgern wenig Glück bringen. Für zwei neuerliche Tore in Dortmund fehlte es an einer entsprechenden Zahl von Chancen. Mit Ausnahme eines herausragenden Freistoßes von Jerome Gondorf an die Unterseite der Querlatte brachten die Gäste nichts gefährliches zustande. „Du musst in Dortmund ein Tor schießen, sonst wird es schwierig“, so Petersen im Anschluss bei Sky. Nur zu verteidigen sei wenig erfolgversprechend, denn „dafür haben sie zuviel Qualität“.

„Es gibt diese Spiele“

Tatsächlich habe sein Team es vor allem verpasst, die wenigen Konter-Gelegenheiten, die Dortmund bot, vernünftig auszuspielen. Dass er selbst nahezu vollständig abgeschnitten von der Unterstützung seiner Teamkollegen war, nahm Petersen derweil klaglos hin. „Es gibt Spiele, da gehört es dazu, für die Mannschaft zu arbeiten“, so der Nationalspieler. „Heute ging es nur darum, die Mannschaft defensiv zu stärken und offensiv Akzente zu setzen, das ist uns zu selten gelungen.“ Er hoffe nun auf mehr Gelegenheiten auf dem Weg nach vorne im nächsten Heimspiel. Da geht es allerdings gegen RB Leipzig, das aktuell mit zehn Gegentreffern die statistisch beste Abwehr der Liga stellt.

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