2. Bundesliga

Personalsorgen in der Defensive: Kann Fürth bei „Angstgegner“ Ingolstadt trotzdem bestehen?

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Die Spielvereinigung Greuther Fürth hat einen perfekten Start in die Zweitligasaison gefeiert, der SV Sandhausen wurde mit 3:1 besiegt. Vor dem Gastspiel beim FC Ingolstadt (Freitag 18.30) plagen die Fürther jedoch Abwehrsorgen. Die Vorschau von fussball.news.

Der Blick auf die Tabelle ist derzeit ungewohnt in Fürth. Aktuell stehen die Franken auf Platz zwei, nachdem sie letzte Saison fast abgestiegen wären. Zwar hat der aktuelle Rang nach nur einem absolvierten Spieltag wenig Aussagekraft, allerdings verleiht er den Verantwortlichen gute Laune. „Das gibt uns gewisse Sicherheit, sodass wir mit einem ganz anderen Selbstvertrauen nach Ingolstadt fahren können“, sagte Trainer Damir Buric auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Ein wenig getrübt werden könnte die Laune durch die schlechte Statistik gegen den FC Ingolstadt. Seit 2011 ist Fürth gegen die Schanzer sieglos, holte in sieben Spielen nur zwei Punkte. Auch deswegen forderte Buric: „Wir müssen unglaublich gut stehen, uns gegenseitig helfen und in der Defensive über 95 Minuten auf höchstem Niveau sein, sonst wirst du bestraft.“

Drei Abwehrspieler fehlen wohl

Diese Forderung dürfte allerdings gar nicht so einfach zu erfüllen sein, vor allem weil Buric wohl drei Abwehrspieler ersetzen muss. Neben den Innenverteidigern Marco Caligiuri und Mario Maloca ist auch Linksverteidiger Maximilian Wittek angeschlagen. Der Fürther Cheftrainer erklärte, „zu Beginn der Saison kein Risiko gehen“ zu wollen, was darauf hindeutet, dass das Trio wohl nicht spielen wird. Als Ersatz habe er „einige Optionen“, erklärte Buric jedoch, ohne ins Detail zu gehen.

Audi-Sportpark soll zur „Festung“ werden

Beim FC Ingolstadt ist die Situation nach der 1:2-Auftaktniederlage gegen Jahn Regensburg angespannt. Geht es nach Cheftrainer Stefan Leitl, dann soll das bayerische Derby der Anfang einer heimischen Siegesserie werden. „Wir wollen in dieser Saison vor allem zuhause ein anderes Gesicht zeigen. Der Audi Sportpark muss wieder zu einer Festung werden und wir wollen unseren Fans hier ordentlich was bieten!“, sagte er auf der Pressekonferenz. Zuversichtlich, dass das Vorhaben gelingt, ist Leitl vor allem, weil er und sein Team die „Dinge, die wir letzte Woche falsch gemacht haben“ analysiert haben – und nun gegen die Franken abstellen wollen.

Kittel vor Comeback

Respekt hat Leitl allerdings vor den Fürther Comebackqualitäten, er verwies darauf, dass das Team von Trainer Damir Buric gegen Sandhausen einen Rückstand in einen Sieg umgewandelt habe  und deswegen „mit viel Selbstvertrauen“ nach Ingolstadt anreise. Personell muss Leitl umstellen, mit Almog Cohen und Christian Träsch fehlt ihm die komplette Mittelefeldzentrale. Für einen der beiden könnte Tobias Schröck in die Startelf rücken. Vor seinem Comeback steht auch Sonny Kittel, der gegen Regensburg verletzungsbedingt noch pausierte.

About Stefan Katzenbach

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