2. Bundesliga

Personalnot bei Hannover: Kind beschwichtigt

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Mirko Slomka bittet kommende Woche bei Absteiger Hannover 96 zum Trainingsauftakt. Der Rückkehrer auf den Trainerstuhl bekommt es dabei voraussichtlich mit einer Rumpftruppe zu tun. Das liegt nicht etwa an zahlreichen Nationalspielern, die Sonderurlaub erhalten. Bei den Niedersachsen herrscht schlichte Personalnot.

18 Feldspieler zählt das Aufgebot der Hannoveraner im Augenblick. Darunter befinden sich bereits zwei aus der Jugendabteilung hochgezogene Talente, die ihre ersten Schritte im Profi-Fußball wagen. Einen externen Neuzugang haben die Niedersachsen bisher hingegen nicht perfekt gemacht. Nach dem Abstieg hat der Klub bereits einige Spieler zu Geld gemacht, etwa für Ihlas Bebou und Niclas Füllkrug insgesamt rund 15 Millionen Euro kassiert. Doch die Gelder sind dem Vernehmen nach nicht zum Reinvestieren gedacht. Einem Bericht von Sport Bild zufolge herrscht weiter ein eiserner Sparkurs.

Vakuum auch auf Ebene der Verantwortlichen

Zudem ist aktuell nicht klar, wer Transfers überhaupt vorantreiben soll. Jan Schlaudraff, der den Posten als Sportchef früher als gedacht mehr oder minder geerbt hat, hat bislang weder einen Kaderplaner, noch einen Chefscout zur Verfügung. Slomka fehlt derweil noch ein Assistent, die Rolle soll dem Magazin zufolge Videoanalyst Lars Barlemann übernehmen. Klubchef Martin Kind ist trotz dieser zahlreichen Baustellen versucht, die Lage bei 96 zu beruhigen. „Wir werden zum Trainingsstart noch nicht alle Spieler dabei haben“, zitiert ihn das Magazin. „Aber deshalb muss sich niemand Sorgen  machen.“ Als Motto gelte „Qualität vor Zeit“. Der Pflichtspielauftakt des Absteigers findet zwischen dem 26. und 29. Juli statt.

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