1. FC Nürnberg

Palikuca verbittet sich Diskussion um Canadi: „Keine negative Tendenz in der Entwicklung der Mannschaft“

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Der 1.FC Nürnberg hat am Sonntag mal wieder durch ein spätes Gegentor Punkte liegen lassen. Gegen Jahn Regensburg kassierten die Franken in der vierten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich zum 1:1. Langsam aber sicher beginnt die Fanseele zu brodeln. Robert Palikuca ist um Beruhigung bemüht.

„Es ist das normalste von der Welt, dass Fans und Mitglieder nach so einer gefühlten Niederlage alles in Frage stellen und dann womöglich auch eine Trainer-Diskussion führen“, so der Sportchef gegenüber der Bild-Zeitung. Intern stelle sich die entsprechende Frage um die Position von Damir Canadi jedoch keineswegs. „Wir haben keine negative Tendenz in der Entwicklung der Mannschaft“, ist Palikuca überzeugt. Schränkt im Nachgang allerdings ein, dass es zumindest keine Tendenz gebe, die „unaufhaltbar“ sei.

Nur Hamburg lag öfter in Führung als Nürnberg

Tatsächlich ist die Bilanz des 1.FC Nürnberg stark ausbaufähig. Nur drei Siege aus elf Partien sprechen eine eindeutige Sprache. Das große Problem scheint kurioserweise erst bei eigener Führung zu entstehen. Achtmal ging die Canadi-Elf in Front, öfter schaffte es nur der Spitzenreiter Hamburger SV. Anschließend setzte es jedoch vier Remis und eine Niederlage. Klar, dass der neuerliche Punktverlust gegen Regensburg da bei Anhängern des Club Wunden aufreißt. Auch Palikuca findet Unmutsbekundungen deshalb „nachvollziehbar“.

Kein Vorwurf ans Trainerteam

Jedoch könne er Canadi und seinem Stab keinen großen Vorwurf machen. „Ich sehe tagtäglich ein Trainerteam, das sehr selbstkritisch und einsichtig alle Fehler analysiert und die Mannschaft in vielen Bereichen kontinuierlich weiter entwickelt.“ Dass sich dies trotzdem schon bald in Ergebnisse ummünzen muss, liegt dennoch auf der Hand. Im DFB-Pokal geht es am morgigen Mittwoch zum 1.FC Kaiserslautern. Die nächste Partie in der 2. Bundesliga steigt am Montagabend beim VfL Bochum.

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