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1. FC Nürnberg

Palikuca: Durchwachsener Start „kein Weltuntergang“

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Der 1.FC Nürnberg kommt in der 2. Bundesliga aktuell nicht so recht vom Fleck. Zuletzt spielte der Club dreimal in Folge trotz zwischenzeitlicher Führung nur Remis, liegt auch deshalb nur auf Platz zwölf. Robert Palikuca verfällt aber noch lange nicht in Panik.

„Kein Weltuntergang“ sei der durchwachsene Start, zitiert das Internetportal Nordbayern.de den Sportchef. „Wir bewegen nach wir vor die Massen, jetzt müssen wir es nur schnellstmöglich schaffen, wieder ein positives Gesprächsthema zu werden.“ Das geht gerade während der laufenden Spielzeit wohl nur über gute Leistungen und vor allem gute Ergebnisse. Die dafür nötige Qualität sieht Palikuca im von ihm federführend zusammengestellten Kader allemal. Lediglich hapere es noch daran, diese Qualität auch auf den Platz zu bringen.

Wunsch nach besserer Körpersprache

„Wir schaffen es nicht, 90 Minuten stabil zu sein, 90 Minuten zu agieren, das Spiel zu machen“, so der Kroate. Den Willen spricht er der Mannschaft nicht ab, wünscht sich aber doch, dass er mit der Körpersprache besser transportiert werden möge. Inhaltlich ist er damit wohl nicht so weit entfernt von Damir Canadi. Der Cheftrainer hatte zuletzt bemängelt, das Team zeige zu wenig Killerinstinkt, um Spiele endgültig für sich zu entscheiden. Aufflackernde Diskussionen um die Position des Österreichers lässt Palikuca derweil nicht zu.

Sportchef ist vertrauensvoll

„Ich bin grundsätzlich ein Typ, der Vertrauen schenkt“, so der Sportchef des 1.FC Nürnberg. „Und ich habe das Gefühl, dass sie gemeinsam dafür arbeiten, Erfolg zu haben.“ Gemeint sind Mannschaft und Trainerteam, die sich nach gut drei Monaten noch in einem Kennenlern-Prozess befinden. Uneingeschränkt ist das Vertrauen von Palikuca aber auch nicht. Team und Chefcoach müssen ihn dauerhaft überzeugen. Irgendwann wird daraus auch eine Frage der Ergebnisse. Entsprechend sollte der Club das Montagsspiel bei Hannover 96 angehen.

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