1. FC Nürnberg

Palikuca: „Die Spieler kommen nicht zum Club, weil es der Club ist“

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Robert Palikuca dürfte am Montagabend kräftig durchgeatmet haben. Der Sportchef des 1.FC Nürnberg hatte in seiner ersten Transferperiode als Hauptverantwortlicher alle Hände voll zu tun. Nach dem Abstieg kamen alleine 13 Neuzugänge ins Frankenland. Sie vom Schritt nach Nürnberg zu überzeugen, ist nicht immer einfach.

„Die Spieler kommen nicht zum Club, weil es der Club ist“, zitiert das Internetportal Nordbayern den Kroaten. Vielmehr komme eine Mischung aus Faktoren zum Tragen. Spieler seien dabei an vielen Teilbereichen interessiert. „Sie schauen sich zum Beispiel an, wie der Kader zusammengestellt ist und ob die Ziele des Vereins realistisch sind“, so Palikuca. Dass der Club den sofortigen Wiederaufstieg nicht ganz klar als Saisonziel ausgegeben hat, könnte also hilfreich gewesen sein.

Gute erste Eindrücke der Neuen

Insgesamt zieht der Ex-Profi ein positives Fazit der Transferperiode. In einem „arbeitsreichen Sommer“ habe der 1.FC Nürnberg „viele Sachen, die wir machen wollten, umsetzen können“. In den ersten Saisonspielen haben einige Akteure bereits angedeutet, echte Verstärkungen sein zu können. Etwa Nikola Dovedan und Robin Hack. Ganz besonders aber gilt dies für Johannes Geis, der das Zeug zum Königstransfer hat, obwohl er zum Nulltarif kam. Auf seine Verpflichtung ist Palikuca durchaus stolz.

Spielräume für den Winter

„Da hatten wir Mitstreiter aus der ersten italienischen und der ersten spanischen Liga“, berichtet er. Geholfen habe der Faktor Heimat, schließlich ist der Mittelfeldmann in Unterfranken geboren und spielte einst bei der SpVgg Greuther Fürth. Den womöglich wichtigsten Neuzugang ablösefrei an Land gezogen zu haben, hat derweil natürlich auch wirtschaftliche Vorteile. „Wir haben mit unseren Abgängen viel Geld erwirtschaftet und davon auch nicht alles ausgeben müssen“, deutet Palikuca Spielräume für das Winter-Transferfenster an.

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