1. FC Nürnberg

Palikuca: „90 bis 95 Minuten auf dem Platz Vollgas ohne dran zu denken“

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Der 1.FC Nürnberg hat beim Neustart der 2. Bundesliga trotz mehr als halbstündiger Unterzahl lange an einem Remis beim FC St. Pauli festgehalten, ehe spät der K.o. kam. Das erste Geisterspiel des FCN hat Robert Palikuca mit gemischten Gefühlen erlebt.

„Vor dem Spiel bekommt man nicht viel mit von der Atmosphäre, weil man mit sich und der Mannschaft beschäftigt ist. Aber beim Gang nach draußen zum Warmmachen war es dann schon sehr komisch, weil es am Millerntor normalerweise zu dem Zeitpunkt rappelvoll ist“, so der Sportvorstand des Club in der BR24 Sport-Webshow ‚Verlängerung‘. Wie andere Beobachter zieht der Ex-Profi dabei den Vergleich zu Testspielen in Sommer- oder Winterpausen. Eine Ausrede für die Spieler entsteht aus Sicht von Palikuca daraus aber nicht.

„Leider hatten wir noch keinen“ Torjubel

„Das Konzept ist so geschrieben, dass in den 90 bis 95 Minuten auf dem Platz alle Vollgas geben können, ohne dran zu denken, was für Regeln da sind. Außer beim Torjubel, aber leider hatten wir noch keinen“, wie der Kroate mit durchaus kritischem Unterton anmerkt. Es sollte sich angesichts der tabellarischen Situation des FCN, der nur noch zwei Zähler vor Platz 17 liegt, schnellstmöglich ändern. Am Freitag geht es daheim gegen Erzgebirge Aue.

„Überhaupt kein Stress“

Aus organisatorischer Sicht meint Palikuca derweil, mit einem Auswärtsspiel gestartet zu sein, sei ein Vorteil. „Um zu sehen, wie St. Pauli es macht.“ Dabei seien ihm durchaus Kinderkrankheiten aufgefallen, im Großen und Ganzen aber habe das Konzept gut funktioniert. „Alle waren sehr umgänglich miteinander, sehr positiv, man hat sich gegenseitig geholfen. Es war überhaupt kein Stress bei dieser Umsetzung, ganz im Gegenteil. Man will ja, dass das Spiel stattfindet.“

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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