2. Bundesliga

Paderborn gegen Kiel: Kampf um den Anschluss an die Aufstiegsplätze

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Mit dem SC Paderborn und Holstein Kiel treffen am 13. Spieltag der 2. Bundesliga zwei Teams aufeinander, die eine recht deckungsgleiche Saison spielen. Sowohl in der Spielweise als auch in der Punkteausbeute sind deutliche Parallelen zu erkennen, die im direkten Duell beseitigt werden könnten.

„Wenn ich eine Mannschaft in der Liga mit uns vergleichen würde, wäre es Kiel“, setzte SC-Paderborn-Trainer Steffen Baumgart bereits vor der Partie den passenden Ton, „unabhängig vom Ergebnis und dem Tabellenrang bleiben sie ihrer Spielart treu.“ Es ist wahr, der SC Paderborn und Holstein Kiel haben einen ähnlichen Stil. „Paderborn ist neben uns eine der wenigen Mannschaften der Zweiten Liga, die selbst Fußball spielen und immer nach vorne will. Das könnte ein schönes Spiel für die Zuschauer werden“, fasste Holsteins Cheftrainer Tim Walter zusammen. Neben einer vergleichbaren Spielweise verbindet die beiden Klubs auch dieselbe Punkte-Anzahl. Beide haben 17 Zählern nach 13 Spielen gesammelt, nur die bessere Tordifferenz seitens Paderborn trennt sie. Es gilt nun im direkten Duell, sich von dem anderen abzusetzen und die Plätze im oberen Tabellendrittel anzugreifen.

Paderborn will wieder in die Spur finden

Nach zuletzt vier Spielen ohne Niederlage setzte es am vergangenen Wochenende die erst dritte Saison-Niederlage für den SC Paderborn. Mit 0:2 verlor der Aufsteiger gegen den MSV Duisburg, ersst zum dritten Mal markierten die Ostwestfalen keinen eigenen Treffer. Nach dem 1. FC Köln stellt der SC mit 22 Toren die beste Offensive der 2. Bundesliga.

Wichtige Spieler kehren wieder

Allen voran das Fehlen von Spielmacher Philipp Klement machte sich bei der Niederlage in Duisburg bemerkbar. Sieben Tore und zwei Vorlagen machen den 26-Jährigen zum wichtigsten Offensivspieler seiner Mannschaft. Nach überstandenen muskulären Problemen kehrt der offensive Mittelfeldspieler gegen Kiel zurück ins Paderborner Aufgebot. Ebenfalls wieder verfügbar ist Mittelstürmer Sven Michel, er trug in fünf Partien zwei Tore und zwei Vorlagen bei. Es kehrt also geballte Offensivkraft zurück, die Paderborn deutlich gefährlicher machen sollte.

Kiel will Ingolstadt-Spiel vergessen

Die vier Punkte aus den Spielen gegen den 1. FC Köln (1:1) und FC St. Pauli (1:0) wollten die Kieler Störche eigentlich mit einem Sieg gegen Tabellenschlusslicht Ingolstadt vergolden. Holstein kam jedoch nicht über ein enttäuschendes 2:2 hinaus, rannte zwischendurch einem 0:2-Rückstand hinterher. „Die Jungs wissen, was gegen Ingolstadt schiefgelaufen ist. Jetzt sind sie heiß, in Paderborn drei Punkte zu holen“, richtete Trainer Tim Walter den Blick nach vorn. Verzichten müssen wird Kiels Coach auf Mathias Honsak und Dominik Schmidt. Während Flügelspieler Honsak an einer Sprunggelenksverletzung laboriert, fällt Innenverteidiger Schmidt mit muskulären Problemen in der Wade aus.

Fokus auf die Offensive

„Kiel bietet mit den attraktivsten Fußball der gesamten Liga. Die Mannschaft hat einen klaren Plan, agiert und spielt nicht abwartend“, erhielten die Norddeutschen großes Lob von Paderborn-Coach Baumgart. Kiels Trainer Walter zeigt sich aber nicht gänzlich zufrieden, sieht ein entscheidendes Problem: „Wir müssen mehr Tore machen. Da gibt es Optimierungspotenzial. Uns fehlt momentan der letzte Pass, die letzte Konsequenz in der Box“, erklärte der 43-Jährige. „Ich erwarte ein Spiel mit guten Ballpassagen und vielen Torchancen“, so Walter.

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