3. Liga

Ohne Sportchef und mit geringem Etat: Schubert bei Braunschweig vor Mammutaufgabe

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Eintracht Braunschweig hat nach verheerende Saisonstart in der 3. Liga die Reißleine gezogen. Trainer Henrik Pedersen musste nach lediglich acht Punkten aus elf Spielen seinen Posten räumen. Nachfolger Andre Schubert hat eine Mammutaufgabe übernommen.

Im Verein rumort es einem Bericht von Sport Bild zufolge an allen Ecken und Enden. Bis zuletzt sprach sich demnach die Mannschaft für eine weitere Zusammenarbeit mit Pedersen aus. Dessen Schicksal sei aber bereits beschlossene Sache gewesen. Die Entscheidung fiel im Aufsichtsrat. Einen Sportchef hat der Klub aus Niedersachsen nach der Entlassung von Marc Arnold nicht. Somit sind auch die beiden Personen nicht mehr im Amt, die den jungen Kader nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga zusammenstellten. Schubert muss mit dem vorhandenen Personal zurecht kommen. Große Sprünge sind demnach auch in der Winter-Transferperiode kaum zu erwarten.

Alle Hoffnung liegt auf Schubert

Der Etat sei nach dem Abstieg um die Hälfte reduziert worden, so der Bericht. Pedersen habe wegen des Geldmangels den vertraglosen Änis Ben-Hatira verpflichten wollen, wurde aber zuvor entlassen. Auch habe er um die Installation von Martin Lanig als Sportdirektor gekämpft. Der verbliebene starke Mann im Verein, Präsident und Aufsichtsratvorsitzender Sebastian Ebel setzt große Hoffnungen in den neuen Coach. „Wir haben einen erfahrenen Trainer verpflichtet“, zitiert ihn das Magazin. „Das wird der Mannschaft helfen, ihr Leistungsvermögen konstant abzurufen.“ Immerhin soll Schubert bis zum Ende des Jahres ein Sportchef an die Seite gestellt werden. Bis dahin kämpft Braunschweig bei aktuell vier Punkten Rückstand auf das rettende Ufer um den Anschluss im Tabellenkeller. Nach der Länderspielpause kommt es am Samstagnachmittag gegen 1860 München zum Löwenduell in der bayerischen Landeshauptstadt.

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