Eintracht Frankfurt

Ohne Abraham und Hasebe: Jetzt winkt N’Dickas Chance

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Eintracht Frankfurt muss vor dem Europa-League-Duell gegen Vitoria Guimares auf einige Stützen verzichten. Trainer Adi Hütter wollte gegen die Portugiesen aber unabhängig davon rotieren. Vor allem Evan N’Dicka brennt auf einen Einsatz.

Neben Kevin Trapp (Schulter-Operation) und David Abraham (Waden- und Rückenprobleme) wird auch Makoto Hasebe (Gehirnerschütterung) Eintracht Frankfurt gegen Vitoria Guimares nicht zur Verfügung stehen. Ob der Japaner überhaupt aufgelaufen wäre, ließ Adi Hütter auf der Pressekonferenz offen: „Makoto kann nicht jedes Spiel mitmachen. Weil wir auch am Sonntag spielen, hätte er auch ihm gesunden Zustand eine Pause gebrauchen können.“ Der 35 Jahre alte Japaner ist zwar noch immer topfit und enorm wichtig für das Spiel der Hessen, doch Ersatz für seine Position ist vor allem in Person von Martin Hinteregger da. Der Österreicher konnte schon im vergangenen Jahr punktuell als letzter Mann überzeugen, vor allem die Zweikämpfe mit Olivier Giroud im Halbfinale gegen den FC Chelsea blieben in Erinnerung.

N’Dicka will seine Chance nutzen

Trotz prominenter Ausfälle kann Hütter auf die Qualitäten seiner Spieler aus der zweiten Reihe bauen. Vor allem Evan N’Dicka brennt auf seinen Einsatz. Der Franzose war im Vorjahr die Überraschung der Saison und akklimatisierte sich im Eiltempo. Zuletzt aber geriet der 20-Jährige ins Hintertreffen, in der Bundesliga durfte er nur gegen RB Leipzig (1:2) am zweiten Spieltag mitwirken – und sah in dieser Begegnung bei beiden Gegentoren unglücklich aus.

Hütter hätte Hasebe wohl auch im fitten Zustand draußen gelassen

Hütter wird in Guimares dennoch auf N’Dicka setzen und hätte dies auch unabhängig vom Ausfall Hasebes getan: „Evan braucht Spielpraxis.“ Generell ist dem Trainer wegen der Ausfälle nicht bange: „Wir haben genug Verteidiger. Jeder Spieler, der zum Einsatz kommt, soll Leistung bringen.“ Gegen Vitoria wird ganz hinten eine Konstellation zustande kommen, die so in dieser „Form noch nicht zusammengespielt hat“. Vor Frederik Rönnow, der Trapp ersetzt, werden höchstwahrscheinlich Hinteregger, N’Dicka und Almamy Toure auflaufen.

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