1. FC Nürnberg

Nürnberg profitiert von der Schwäche der Konkurrenz

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Der 1. FC Nürnberg steht auch nach zwölf Spieltagen mit zehn Punkten weiter über dem Strich. Dies liegt allerdings weniger an der eigenen Stärke, sondern vielmehr an der Schwäche der Konkurrenz.

Mit Ausnahme von Fortuna Düsseldorf, die ein überraschendes 3:3 beim FC Bayern München erzielten, gab es Niederlagen für die Kellerkinder. Der VfB Stuttgart unterlag bei Bayer 04 Leverkusen (0:2) und Hannover 96 bei Borussia Mönchengladbach (1:4). Der 1. FC Nürnberg selbst verlor mit 2:5 beim FC Schalke 04 – und das, obwohl die Franken eine passable Leistung zeigten.

Köllners Vergleich

Fehlende Kaltschnäuzigkeit, gute Chancen erspielt – und doch deutlich verloren. Trainer Michael Köllner wurde im kicker deutlich: „Ein Ersatzspieler vom FC Bayern kostet so viel wie unser gesamter Kader. Klar, dass sich das auswirkt.“ Es gehe darum diese Unterschiede zu kompensieren und „Woche für Woche besser zu werden.“

Immerhin: Mehr Chancen erarbeitet

So zeigte die Formkurve im Offensivbereich nach oben, die Nürnberger erzielten nicht nur zwei Tore, sondern sie hatten auch Chancen für weitere Treffer. Dies war vor zwei Wochen gegen die Stuttgarter (0:2) nicht zu sehen, dem Aufsteiger mangelte es da gänzlich an Torgefahr. Noch ist nichts passiert und am kommenden Montag (20.30 Uhr) wartet mit Bayer 04 Leverkusen ein Gegner, der eine wechselhafte Saison spielt und sich noch im Dunstkreis der Franken befindet.

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