Borussia Dortmund

Nübel analysiert Dortmunder Dilemma: „Keiner wollte in die Box“

on

Während der FC Schalke 04 nach dem 0:0 im Revierderby gegen Borussia Dortmund nach zwei Aluminiumtreffern hadern muss, konnte sich der nur wenige Kilometer entfernte Gegner über einen Punktgewinn freuen. Torhüter Alexander Nübel brachte die fehlende Gefahr auf den Punkt.

Alexander Nübel erlebte insgesamt einen ruhigen Samstagsnachmittag im Duell zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund. Während beim BVB das Aluminium zweimal rettete, musste der Schlussmann der Königsblauen nur bei Distanzschüssen von Jadon Sancho hellwach sein. Der Strafraum blieb insgesamt Sperrgebiet für die Angreifer der Schwarz-Gelben.

Selbst Nübel erkennt die Harmlosigkeit des BVB

Der als Stürmer aufgebotene Mario Götze hatte nur eine einzige Aktion im Sechzehnmeter-Raum – viel zu wenig für die hohen Ansprüche des Vizemeisters. „Die waren ein-, zweimal durchgekommen, aber da war keiner im Strafraum, der das Ding hätte reinmachen können“, stellte auch Nübel im kicker fest. Für Dortmund sei es „schwierig“ gewesen, ein Tor zu schießen. Den Grund dafür lieferte der Kapitän der Schalker: „Keiner wollte in die Box.“

Zu wenig Abschlüsse im Strafraum

Wie zuvor schon in der Champions League bei Inter Mailand (0:2) und trotz Sieges auch gegen Borussia Mönchengladbach (1:0) traut sich die Borussia, obwohl sie nominell so viel Offensivpotenzial hat, in vorderster Reihe kaum noch etwas zu. Abschlüsse in der gefährlichen Zone sind nur Mangelware, weshalb in den vergangenen beiden Partien auch die Null auf der falschen Seite stand. Und auch gegen Schalke waren aussichtsreiche Abschlüsse kaum zu sehen.

About Christopher Michel

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.