Bayer 04 Leverkusen

Nowotny über Leverkusen-Abwehr: „Immer Gefahr, richtig unter die Räder zu kommen“

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Jens Nowotny, ehemaliger Nationalspieler und Verteidiger bei Bayer Leverkusen, sieht die Abwehr als die größte Schwäche der „Werkself“ an. Für den 45-Jährigen ist das Gegentor-Problem nicht nur an Trainer Peter Bosz festzumachen.

Mit 15 Punkten nach neun Partien befindet sich Bayer Leverkusen noch in absoluter Schlagdistanz zu den internationalen Plätzen und somit durchaus im Soll. Während die Angriffsmaschinerie gut geölt ist, stockt es allerdings im Abwehrverhalten. „Sie haben die Qualität nach vorne, das haben sie oft bewiesen, aber Schwachstellen in der Rückwärtsbewegung“, erkennt Jens Nowotny im Sport1-Interview. Das muss sich ändern, ansonsten läuft man immer Gefahr, richtig unter die Räder zu kommen.“

Alle im Verein sind gefordert

Zwar sind 13 Gegentore nach neun Ligaspielen kein auffällig mieser Wert, doch sind es die Einzelspiele, in denen die Leverkusen-Abwehr in sich zusammenfällt – so gesehen beim 0:4 gegen Borussia Dortmund, 0:3 gegen Eintracht Frankfurt oder 0:3 in der Champions League gegen Juventus Turin. Zur aufkommenden Kritik an Trainer Peter Bosz merkt Nowotny an: „Alle sind da gefordert.“ Für den Ex-Nationalspieler ist klar: „Der Trainer ist letztendlich die entscheidende Instanz. Aber da sind genug Fachkompetenzen in diesem Verein, die ihre Tipps und Erfahrungen einbringen können“, erklärt der 45-Jährige und fügt hinzu: „Dann geht es darum: Nimmt man das an als Trainer? Kann man das umsetzen? Hat man die Spieler, um das umzusetzen? Das muss konstruktiv geschehen, nicht destruktiv.“

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