Bundesliga

Niedzkowski: Schalkes Krisenbewältigung als „tolles Beispiel“

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Der FC Schalke 04 erlebt in der Saison 2018/19 wieder eine Achterbahnfahrt in der Bundesliga. Trotzdem bleibt es sehr ruhig bei den Gelsenkirchenern. Trainer-Ausbilder Daniel Niedzkowski lobt den Umgang des Vereins und des Trainers Domenico Tedesco mit der anfänglichen Krisen-Situation.

Die 0:3-Niederlage des FC Schalke 04 bei Eintracht Frankfurt tut vor allem deshalb so weh, weil der Saisonstart mit null Zählern aus fünf Partien miserabel war. Der Vizemeister steckt daher mit zehn Punkten weiter unten in der Tabelle fest, auch wenn sich alle sicher sind, dass sich dieser Umstand in dieser Saison noch ändern wird. Ein Vorteil für Domenico Tedesco, der deshalb eine gewisse Gelassenheit ausstrahlt: „Ich finde, dass Domenico bewundernswert ruhig und klar geblieben ist. Ganz wichtig dafür war aber auch, dass der Verein geschlossen hinter ihm stand und ihm immer den Rücken gestärkt hat“, erklärte Ausbilder Boris Niedzkowski dem kicker.

Niedzkowski lobt die Schalker Ruhe

Sowohl Manager Christian Heidel als auch die gesamte Mannschaft hätten ihn spüren lassen, dass sie ihm Vertrauen und an seine Fähigkeiten glauben. „In Zeiten, in denen absurd schnell Diskussionen um Trainer aufgemacht und medial befeuert werden, ist das ein tolles Beispiel dafür, wie man eine Krise geschlossen managen kann“, so Niedzkowski weiter. Was genau das Krisenmanagement von Tedesco selbst zu älteren Kollegen unterscheide ließe sich „sehr schwer sagen.“

Tedesco hat sich Kredit erarbeitet

Der mit 33 Jahren zweitjüngste Trainer der Bundesliga nach Julian Nagelsmann habe sich offenbar Kredit und Wertschätzung, „die er in der schwierigen Phase bei Spielern, Verein und Fans nach wie vor genoss, vorher durch seine Arbeit und durch seinen Umgang mit den Menschen um ihn herum verdient.“

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