Bundesliga

Nicht hinter Kovac gestellt? Salihamidzic wehrt sich gegen Vorwürfe

on

Sportvorstand Hasan Salihamidzic rückte in der Krise des FC Bayern München ebenfalls ins Visier der Kritiker. Der Vorwurf: Er habe sich öffentlich nicht hinter Trainer Niko Kovac gestellt. Dagegen wehrte sich der Bosnier entschieden.

Die außerordentliche Pressekonferenz des FC Bayern München war eine bislang einmalige in der Bundesligageschichte, es gab eine in dieser Art noch nicht in ihrer Heftigkeit gekannte Generalabrechnung mit den Medien. Hasan Salihamidzic stellte sich nun klar hinter Niko Kovac und erklärte, weshalb er bislang ein öffenltiches Statement vermied: „Warum sollte ich das tun? Was soll das? Niko steht bei mir nicht in Frage! Er weiß, dass wir hinter ihm stehen und seine Arbeit schätzen.“

Salihamidzic stellt sich hinter Kovac

Die beiden Ex-Profis müssten sich doch „kein Küsschen“ in der Öffentlichkeit geben. Die Berichterstattung rund um das Thema sei „respektlos und unverschämt.“ Natürlich habe es einen Leistungsabfall gegeben, der auch ihn überrascht habe. „Wir gehen mit unseren Spielern kritisch um und bleiben selbstkritisch“, bestätigte Salihamidzic. Deshalb aber die „ganze Arbeit des Klubs sofort in Frage zu stellen – das geht gar nicht!“

FC Bayern will gegen Berichterstattung vorgehen

Er wolle zusammen mit Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß die Mannschaft verteidigen und sich gegen Polemik wehren: „Die Berichterstattung war unverschämt und negativ. Ich war entsetzt, wie berichtet wurde. Das hat die Mannschaft nicht verdient.“ Für den FC Bayern steht am Samstag (15.30) das Auswärtsduell beim VfL Wolfsburg an. Nach vier Spielen ohne Sieg wollen die Münchener ihren Negativlauf durchbrechen.

About Christopher Michel

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.