Bundesliga

Neururer kritisiert Pressekonferenz des FC Bayern

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Die Diskussionen rund um die denkwürdige Pressekonferenz des FC Bayern München, die vor einer Woche abgehalten wurde, verstummen nicht. Peter Neururer kritisierte die Verantwortlichen in seiner Bild-Kolumne scharf.

Die Pressekonferenz, in der der FC Bayern die Medien angegriffen und in die Schranken verwiesen haben, bezeichnete Peter Neururer als „peinlich.“ Die Münchener hätte in der Außendarstellung „selbst den größten Schaden angerichtet. Wenn das wirklich so geplant war und nicht aus der hohlen Hand heraus, dann war es ein Eigentor. Das lässt sich jetzt auch nicht so einfach beiseiteschieben.“

Scharfe Kritik an Hoeneß

Vor allem die Aussagen von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß passten vorne und hinten nicht zusammen: „Da redet Rummenigge hochtrabend von Paragraph 1 des Grundgesetzes und der Würde des Menschen, die unantastbar sei, und ein paar Sekunden später nagelt Hoeneß mit Bernat einen Spieler an die Wand, wie man es so beim FC Bayern noch nie öffentlich gemacht hat.“

Alibi für die Spieler?

Dies sei ein absolutes „No-Go“ für Neururer gewesen und lasse sich nicht mit der Idee, Spieler zu schützen, vereinbaren. „Mit dieser Pressekonferenz haben sie ihren Spielern ein Alibi für alles jetzt gegeben.“ Der FC Bayern stehe deshalb enorm unter Druck, „nur mit permanenten Siegen ist es jetzt zu schaffen, dass die Bosse nach außen nicht an Autorität und Glaubwürdigkeit verlieren.“

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