Bundesliga

Neuer wehrt sich gegen Kritik an Gegentor in Bremen

on

Der FC Bayern hat seinen Negativlauf in der Bundesliga nach drei sieglosen Spielen gestoppt. Bei Werder Bremen gewann der Rekordmeister mit 2:1 und schob sich zumindest vorläufig auf Rang drei der Tabelle. Dennoch war nach der Partie nicht eitel Sonnenschein. Manuel Neuer wehrte sich gegen Kritik.

Der Nationalkeeper sah zumindest unglücklich aus, als er den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer von Yuya Osako kassierte (33.). „Ich finde, man sollte die Situation immer für sich bewerten“, so Neuer nach der Partie gegenüber Sky. „Ich habe sie heute so wahrgenommen, dass die Flanke vor das Tor relativ einfach zu verteidigen ist.“ Stattdessen habe die Bayern-Defensive die Hereingabe zugelassen und den Japaner frei stehen lassen. Er habe sich intuitiv dafür entschieden, „nah heranzukommen, um mich anköpfen zu lassen“.

Neuer nicht auf seinem üblichen Niveau

Wäre er im Tor geblieben, so erklärt Neuer, hätte der Angreifer vier Meter vor dem Kasten freistehend leichtes Spiel gehabt. „Mich anköpfen zu lassen aus der Situation, wenn ich zwei, drei Schritte nach vorne mache, hielt ich für die richtige Option. Ich wurde ja auch angeköpft, nur nicht entscheidend genug.“ Für sich genommen wäre das Gegentor nur eine Fußnote wert. Allerdings spielt der Kapitän der Nationalmannschaft in der laufenden Saison nicht auf seinem gewohnt hohen Niveau. Verschiedene Statistiken, etwa die, der abgewehrten Schüsse, weisen ihn gar als einen der zahlenmäßig schwächsten Keeper der laufenden Spielzeit aus. Deshalb werden schon seit längerem Rufe laut, in der DFB-Elf künftig auf Marc-Andre ter Stegen vom FC Barcelona zu setzen. Gegentreffer wie der in Bremen helfen nicht, sie ruhigzustellen.

About Lars Pollmann

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.