Nationalmannschaft

Neuer nimmt DFB-Team in Schutz

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Die 0:3-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft bei den Niederlanden hat für große Diskussionen gesorgt. Kapitän Manuel Neuer wollte nicht zu kritisch mit der Mannschaft umgehen.

„Die ersten 30 Minuten bis zum Gegentor hat meine Mannschaft die Vorgaben gut umgesetzt“, hob Bundestrainer Joachim Löw in der Pressekonferenz vor der dritten Nations-League-Partie gegen Frankreich am Dienstag (20.45 Uhr) hervor. Torhüter Manuel Neuer, der beim Führungstor der Gastgeber patzte, erkannte ebenfalls: „Das Problem war, dass wir uns für unseren Aufwand in den ersten 30 Minuten nicht belohnen konnten.“

Lob für die Einstellung der Mannschaft

Es sei prinzipiell ein Kritikpunkt, „dass wir uns für unseren Aufwand nicht mehr belohnen.“ Aus dem Einbruch in den letzten Minuten, als die Niederländer das Ergebnis noch in die Höhe schrauben konnten, nahm der 32-Jährige sogar positive Erkenntnisse mit: „Wir wollten nicht mit 0:1 verlieren, sondern das Spiel für uns entscheiden. Die Mannschaft hatte vor, die Partie noch unbedingt zu drehen und zu gewinnen.“

Einsatzgarantie für Neuer

Es sei daher normal, dass die Kompaktheit in der Schlussphase gefehlt und man offener gestanden habe. „Dann hatten wir natürlich Probleme in der Defensive und haben uns auskontern lassen“, so Neuer. Die Mannschaft habe die Partie in der kurzen Pause bis zur Begegnung gegen den Weltmeister aufgearbeitet und man wisse, „was uns erwartet.“ Der Schlussmann wird auch gegen Frankreich von Beginn an auflaufen, Löw gab ihm eine Einsatzgarantie.

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