Bundesliga

Neuer Mut der Gegner: Hier zeigt sich der FC Bayern verwundbar

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Der FC Bayer München hat nach sieben Spieltagen bereits acht Gegentreffer kassiert und zeigt in der Defensive ungewohnte Schwierigkeiten. Die Probleme, die Trainer Niko Kovac lösen muss, sind vielschichtig.

Im Schnitt ließ der FC Bayern bislang nur 2,1 Torchancen pro Spiel zu – von diesen Rund 15 Möglichkeiten fanden aber 50 Prozent den Weg ins Tor. Die Gegner agieren effizienter und selbstbewusster, die Talfahrt der letzten Monate, beginnend mit der Heimniederlage am 34. Spieltag der Vorsaison gegen den VfB Stuttgart (1:4) und dem DFB-Pokal-Finale gegen Eintracht Frankfurt (1:3), setzt sich fort.

Viele individuelle Fehler

Gerade bei Standardsituationen ist der FC Bayern verwundbar, vier der acht Gegentore resultierten aus ruhenden Bällen: Torhüter Manuel Neuer wurde je zweimal per Ecke und Elfmeter überwunden. Zudem erhöhte sich die Anzahl der individuellen Fehler: Neuer, der gegen den FC Augsburg (1:1) bei einem Eckball patzte, oder Jerome Boatengs sinnfreie Grätsche, die zum Elfmeter gegen Hertha BSC (0:2) führte, sind nur zwei Beispiele.

Neuer mit schwacher Bilanz

Vor allem Neuer kann die Abwehr nicht stabilisieren, laut kicker-Datenbank weisen nur Oliver Baumann von der TSG Hoffenheim und Fabian Bredlow vom 1. FC Nürnberg schlechtere Paradequoaten auf. Der FC Bayern bekam in dieser Saison erst zweimal keinen Gegentreffer, in der heimischen Allianz-Arena durften die Gegner immer mindestens einen Treffer erzielen. Das bayerische Bollwerk mit der Achse Neuer, Mats Hummels, Jerome Boateng oder Niklas Süle – es wankt aktuell.

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