Bundesliga

Neuer: „Es ist eine schwierige Zeit“

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Der FC Bayern München kommt auch nach dem 2:0-Heimsieg in der Champions League gegen AEK Athen nicht zur Ruhe. Torhüter Manuel Neuer gibt vor dem Topspiel gegen Borussia Dortmund am Samstag (18.30 Uhr) Einblick in sein derzeitiges Seelenleben.

Das Jahr 2018 – es wird keines, auf das Manuel Neuer zufrieden zurückblicken wird. Er verpasste beinahe die komplette Bundesligasaison, wurde kurz vor der Weltmeisterschaft fit und schied mit der Nationalmannschaft als Titelträger in der Vorrunde aus. Viel Selbstvertrauen konnte der 32-Jährige seitdem auch beim FC Bayern München nicht tanken. „Es ist auf jeden Fall eine schwierige Zeit“, sagte er nun bei Bild.

Nachwehen nach der WM

Neuer gab zu, dass das Ausscheiden beim globalen Turnier durchaus eine Rolle gespielt hat: „Für mich persönlich war es so: Ich bin aus einer Verletzung gekommen, habe die WM mitgemacht, da war schon ganz viel Negatives.“ Im Verein, der in den vergangenen Jahren scheinbar mühelos von Meisterschaft zu Meisterschaft rannte, ging es unter dem neuen Trainer Niko Kovac noch nicht wie erhofft voran.

Selbstvertrauen angekratzt

„Jetzt hier bei uns war es auch sehr kritisch in den letzten Wochen. Es war nicht so, dass man mal richtig durchatmen konnte“, so der Schlussmann. Er bat um Verständnis: „Da versteht es sich von selbst, dass man nicht einfach so mit Leichtigkeit auf dem Platz stehen kann und einfach so die Super-Bayern sieht, die man kennt.“

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