1. FC Nürnberg

Neuer Club-Sportvorstand Palikuca: „Da ist ganz viel Hoffnung“

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Robert Palikuca hat bei seinem Amtsantritt als Sportvorstand des abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten 1. FC Nürnberg große Zuversicht verbreitet.

„Seit diesem Wochenende ist die Mannschaft wieder dran. Da ist ganz viel Hoffnung, dass wir vielleicht doch noch sieben Pflichtspiele haben werden“, sagte der 40-Jährige bei seiner Vorstellung am Montag.

Das würde die Relegation gegen den Zweitliga-Dritten beinhalten. Fünf Spiele vor Saisonschluss hat der Vorletzte Nürnberg drei Punkte Rückstand auf den dafür nötigen 16. Tabellenplatz.

Am Kragen offenes weißes Hemd zur blauen Jeans, ein Club-Anstecker am schwarzen Sakko: Palikuca, bislang in ähnlicher Funktion beim Ligarivalen Fortuna Düsseldorf tätig, präsentierte sich locker-lässig. Seine Frau habe ihn „angetrieben, diese Aufgabe hier zu übernehmen“, sagte der ehemalige Drittligaprofi (St. Pauli, Düsseldorf).

Der dreifache Familienvater will zunächst ein Jahr pendeln, sein kleiner Sohn werde daher „etwas traurig sein, dass wir nicht mehr so oft im Garten bolzen können“. Es werde „viel Arbeit auf mich zukommen, aber ich werde mich nicht wegducken“, ergänzte der frühere Innenverteidiger (1,96 m), der sich selbst als „Teamplayer“ bezeichnete.

Als mittelfristiges Ziel gab Palikuca dem neunmaligen deutschen Meister vor, sich wieder in der Bundesliga zu etablieren. Der FCN sei „kein Karriereschritt, sondern ein riesengroßer Traditionsverein und eine tolle Möglichkeit“.

Eine Jobgarantie für Interimstrainer Boris Schommers über die Saison hinaus wollte Palikuca nicht abgeben: „Das wäre viel zu früh.“ Dagegen gab er bekannt, dass in der sportlichen Leitung „mindestens noch zwei Personen kommen“ sollen – wohl ein Kaderplaner und ein Chefscout. Auch mit potenziellen Neuzugängen hat er schon gesprochen. „Wir brauchen Spieler, die zum Verein und der Stadt passen“, betonte Palikuca, der auf den Mitte Februar entlassenen Andreas Bornemann folgt.

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