Borussia Dortmund

Neue Herausforderung? Bürki-Verlängerung für BVB „kein Selbstläufer“

on

Nach dem 0:1 von Borussia Dortmund gegen den FC Bayern ist der Titelkampf für die Schwarzgelben nach menschlichem Ermessen beendet. Es geht in der verbleibenden Saison um die Absicherung eines Champions-League-Platzes, dann folgt ein neuer Angriff. Ob Roman Bürki dabei helfen wird, scheint erstaunlich offen.

Bis zur Corona-Unterbrechung des Spielbetriebs der Bundesliga schien eine Vertragsverlängerung des Schweizers eine Formsache zu sein. Die Pandemie hat die Personalplanungen des BVB vorerst gestoppt, wofür der Schweizer öffentlich sein Verständnis äußerte. Nach dem Wiederbeginn aber wäre die Erwartung der meisten Beobachter gewesen, dass die Vertragsgespräche in nicht zu ferner Zukunft zu einem Abschluss führen. Daran würde alleine ein Gerücht der britischen Boulevardzeitung The Sun wenig ändern, das Bürki mit dem FC Chelsea in Verbindung bringt.

Verlängerung nicht in trockenen Tüchern

Aufhorchen lässt da schon eher die Einschätzung des beim BVB gut informierten kicker-Redakteurs Matthias Dersch. Er schreibt auf der Homepage des Fachmagazins, eine so sicher geglaubte Vertragsverlängerung mit dem Stammkeeper sei „jedenfalls kein Selbstläufer“ für den Tabellenzweiten. Es ist wohl zumindest vorstellbar, dass Bürki eine vielzitierte ’neue Herausforderung‘ suchen könnte. Ein englischer Spitzenklub wie der FC Chelsea hätte da naturgemäß eine große Anziehungskraft.

Rekord-Mann Kepa die Ablöse bisher nicht wert

Dass die Blues einen neuen Keeper suchen, steht kaum in Frage. Rekord-Mann Kepa Arrizabalaga enttäuschte in seinen knapp zwei Jahren in London weitgehend, verlor zuletzt seinen Platz an Routinier Willy Caballero. Nachdem Chelsea für den 25-Jährigen 2018 schwer vorstellbare 80 Millionen Euro gezahlt hat, soll nun womöglich eine günstigere Lösung her. Bürki würde die mit einem nur bis 2021 laufenden Vertrag darstellen. Der BVB bräuchte eine neue Nr.1, dennoch könnten womöglich beide Parteien von einer neuen Aufgabe des früheren Schweizer Nationaltorwarts profitieren. Seit 2015 ist er in Dortmund recht konkurrenzlos gesetzt.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.